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Bildquelle: Wikipedia


Goethe und Newton
und deren Aussagen zu Frequenzen,
Klang und Farbe

Medizin-Ethnologe Christian Appelt
(C) 2020-2021


Ein Gegensatz, der irritieren kann

  • Wenn wir uns auf die Schriften von Goethe beziehen, insbesondere auf die Farbenlehre, so erkennen wir, dass Goethe auch Farben zu Noten zuordnet. Da lesen wir dann beispielsweise, dass die Note "c" der Farbe "rot", die Note "cis" der Farbe "Orangerot" zugeordnet sind. Auch Anthroposophen orientieren sich an dieser Zuordnung nach Goethe.
  • Nach dem Newton'schen Prinzip wird der Note "c" die Farbe "Tiefgrün" und der Note "cis" wird die Farbe "Türkisgrün" zugeordnet.

Wer hat recht, wer liegt falsch?
  • Antwort: Beide haben recht! Goethe bezieht sich auf aus der Kabbala kommenden Zuordnungen und hat diese im Sinne eines vergleichenden Sehens und Hörens zugeordnet. Das ist vollkommen legitim.
  • Wenn es um die Anwendung von Frequenzen in Gestalt von Klang und Farbe auf den Stoffwechsel geht, dann ist die Newton-sche Zuordnung relevant. Sie setzt auf dem Oktavgesetzt auf, welches konstatiert, dass doppelt so hohe oder halb so hohe Frequenzwerte qualitativ gleichwertig sind. Also ist ein akustisches tiefes "c", ebenso wie ein hohes "c" und ebenso auch das "c" in Gestalt der Farbe "Grün" qualitativ und für den Stoffwechsel vergleichbar wirksam.

Machen wir dazu ein Gedankenexperiment
  • Ein Patient kommt in die Praxis. Er hat etwas Schreckliches erlebt. Sein Puls ist auf 180. Er bebt am ganzen Körper. Er muss "heruntergefahren" werden.
  • Wir wissen bspw. aus den Forschungen von Ross W. Adey, dass eine Frequenz von sagen wir 136 Hertz das Nervensystem in Richtung Alphazustand bewegen kann. Wir wissen auch, dass dieser Frequenzwert zur Intonation des Mantras OM und zum Stimmen einer klassischen Sitar benutzt wird. Diese Frequenz entspricht einem "cis". Laut Goethe entspräche es einem leuchtenden Orangerot, laut Newton einem Türkisgrün.
  • Wir nehmen einen 1000 Watt-Scheinwerfer und stellen einen genau kalibrierten Glasfilter vor das weisse Licht. Er strahlt nun 1000 Watt Orangerot auf den Patienten oder aber 1000 Watt Türkisgrün.
  • Was meinen Sie, welche Anordnung hilft dem Patienten sich zu beruhigen? Und welche bringt ihn vielleicht sogar um?
  • Genau: Türkisgrün beruhigt. Orangerot regt noch mehr auf bzw. fährt garantiert nicht herunter. Warum haben die Anthroposophen mit ihrer Ansicht bislang keine Katastrophe ausgelöst? Weil sie bislang nicht mit den realen Frequenzwerten auf intensive Art und Weise therapiert haben.
U


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