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Augen öffnende Einsichten innerhalb der Pandemie


Lao Tsu (auch Lao Tse oder Lau Dse genannt bzw. geschrieben)

Einstimmung

In diesem Blogeintrag möchte ich dazu einladen, eines der vergleichsweise sehr alten Weisheitssysteme der menschlichen Kultugeschichte auf die aktuellen Geschehnisse im Zuge der Corona-Pandemie anzuwenden und mehr über uns und das System, in dem wir leben, zu erfahren. Aktuell geht das besser denn je, weil die Krisenlage unseres gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Systems mit jedem Tag offenbarer wird. Legen wir los mit einer Standortbestimmung meiner Person.

Medizin-Ethnologen,

also meine Berufszunft, sehen gerne in einer Kultur sehr klar und deutlich Zusammenhänge, welche der normale Bürger und die normale Bürgerin nicht erkennen können, und das meine ich wertfrei. Ethnologen sind genau darauf geschult, hinter die Alltagsfassaden zu schauen. Und dann gibt es wiederum Menschen, die uns Ethnologen nachweisen, dass auch wir Kinder unserer Kultur sind und in der Regel nicht zu weit über den eigenen Tellerrand hinaus schauen können. Wenn wir das tun wollen, müssen wir einen noch erheblich weiter entwickelten Betrachtungsstandpunkt einnehmen und vor Allem aushalten können. Es gibt jene Menschen, die sich auf diesen Weg machen und diese Herausforderung meistern, und es gibt jene, die an ihr scheitern.

Das habe auch ich schnell erkannt und mich als Reflex lange mit dem altchinesischen Daoismus beschäftigt. Diese Philosophie, welche Leben als Ausdruck des Wandels beschreibt, ist weiser als manche hochentwickelte Wissenschaft und zugleich über 3.000 Jahre alt. Sie wurde dann vor rund 2.500 Jahren in China richtig populär und inspiriert Menschen bis zum heutigen Tag. Reihenweise haben Quantenphysiker und Naturwissenschaftler Inspiration in diesen Quellen sowie zudem in den alten Traditionen der indischen Kultur gesucht und gefunden: Was vor Tausenden von Jahren dort erdacht worden ist, hat über weite Strecken bis heute Gültigkeit. Ich habe immer einen Draht zum alten China gehabt und mich dort zu Hause gefühlt. Andere haben bevorzugt in den Upanishaden gelesen und / oder die Sprache Sanskrit erlernt. Wie auch immer: Die moderne Wissenschaft des Westens ist ohne diese historischen Quellen nicht ansatzweise vorstellbar. Weder Bohr, noch Heisenberg, noch Prigogine wären ohne diese Inspiration je zu ihren Ergebnissen gelangt.



Die Daoisten beschreiben lebendige Prozesse als ein Geschehen, in dem essentiell in der materiellen Welt zwei Grunddynamiken namens YIN und YANG zusammenwirken, das ausdehnende (Yang) und das zusammenziehende (Yin) Prinzip, das aktive (Yang) und passive (Yin) Prinzip usw. Beide bilden das lebendige Geschehen als Ausdruck ihres Wechselgeschehens ab und sind permanent von Natur aus miteinander verschränkt im beständigen Wandel. Ist das eine Prinzip am Maximum seiner Ausdehnung angekommen, taucht plötzlich der kleine Kreis des Gegenpols auf. Just von diesem Moment an, nimmt das dominierende Prinzip ab und das gegenläufige Prinzip zu. Eines ohne das Andere geht nicht. Dies genau zeigt das weltbekannte Symbolbild auf:



Der Mensch hat es mit seiner von dem sich permanent wandelnden Naturprozess ein gutes Stück entfernten Denken und Handeln geschafft, gegen dieses Naturprinzip zu arbeiten. Theorien zufolge seit dem Moment, als das Gehirn die Kontrolle über das lebendige System übernahm, was laut der Selfish Brain Theorie seit etwa 60.000 Jahren der Fall sein kann. Das klappt natürlich nur temporär, denn NICHTS, absolut NICHTS kann gegen diesen Zusammenhang des Wandels bestehen. Dieses Naturprinzip durchdringt alles und entzieht sich dem direkten Verstehen. Es verliert sich für uns in der Transzendenz und wirkt durch seine Immanenz in uns allen:

Es gibt darum beispielsweise keinen Lebensprozess, welcher auf Atmung angewiesen ist, in dem es nur Einatmen ohne Austamen gibt. Es gilt:

Kein Einatmen ohne Ausatmen, kein Austamen ohne Einatmen.

Man kann nicht beliebig viel Luft einatmen oder mit dem Atmen aufhören. Nur das stetige dynamische Pendeln des Atems im Spiel seiner Gegensätze ist mit dem Leben vereinbar. Alles andere führt zu Degeneration, und das Leben erlischt. Und das gilt für alles und jedes in unserer Welt.

Nichts ist ewig, alles im Wandel begriffen, und das Dao, das Urprinzip wird alles zerbrechen, das sich nicht wandeln will oder sich nicht wandeln kann oder darf.

Einseitiges, ewiges und gar exponentielles Wachstum ist vollkommen unmöglich, einseitige ewige Degeneration ist ebenfalls vollkommen unmöglich. Warum? Weil das hinter allem wirkende Prinzip immer über die Zeit einen Ausgleich anstreben wird. Noch einmal: Es gibt absolut keine andere Möglichkeit. Alles andere ist also nicht mit dem gesunden Leben vereinbar. Manchmal, vor Allem in Zeiten der Konfusion sind die richtigen Schritte schwer erkennbar...



Dieses wissend haben die alten Chinesen ein Weisheitsssystem erfunden und hochentwickelt, welches in der Lage ist, sowohl den momentanen Zustand eines Systems vor dem Hintergrund dieses Urprinzips zu beschreiben, als auch aufzuzeigen, wohin es sich als Nächstes bewegen wird beziehungsweise zu bewegen hat, um wieder in Kongruenz mit dem Urprinzip zu sein. Ich spreche vom I GING. Mittels dieses Weisheits-Systems entschieden die altchinesischen Kaiser über Krieg und Frieden, sprachen Recht usw. Die Idee dahinter ist bestechend: Nur wenn ein lebendiges System, das kann auch ein Staat oder eine Familie sein, im Einklang mit dem Wandlungsprinzip ist, wird es bestehen und seinen natürlichen Weg beschreiten können. Ansonsten wird es zerbrechen. Es wird durch Einflüsse unvorhergesehener Art von innen oder aussen, wie auch immer, angegriffen und zerstört oder erheblichst transformiert.


Wirkliche Stärke resultiert also aus Weisheit, aus der Weisheit des Wissens, wie man ein System, einen Staat, ein Unternehmen, eine Familie, eine Paarbeziehung im Einklang mit diesen lebendigen Wandlungsprinzipien halten kann. Was von Natur aus klar gegeben ist, muss durchweg für den modernen denkenden Menschen erst genau bestimmt werden, Das I GING ist auf Grund seiner ungeheuren Präzision bis heute aktuell und ist wie der Daoismus heutzutage Gegenstand modernster fortschrittlicher Managerseminare.



Und nun wird es spannend: Kommen wir damit zu unserer Kultur. Unsere aktuelle Kulturdynamik ist vollkommen überdreht, auf Hochgeschwindigkeits-Raubzug an den Ressourcen der Erde und der Menschen, Aktivität wird viel zu hoch bewertet, erzeugt nebenbei natürlich immer mehr Erschöpfung, Chronic Fatigue Syndrom, BurnOut usw. Das ist ja alles bekannt, nicht wahr?

Heutzutage wissen mit jedem Tag mehr Menschen, dass wir es hier mit einem gravierende Konsequenzen habenden Systemfehler zu tun haben. Unsere Kultur ist auf exponentiellem Wirtschaftswachstum aufgebaut. Leitmotive lauten: ICH, ICH, ICH, MEHR, MEHR, MEHR. Viele Menschen können sich gar nicht mehr in das stimmige Verhalten und Leben gemäß des Urprinzips einordnen, da sie diese Leitmotive zur alltäglichen Normalität erhoben haben. Konsum-Egoismus, und diesbezüglich alles immer weiter, besser, größer. Breaks sind da nicht willkommen. Bestens geschildert in diesem Cartoon des Künstlers Guido Kühn zum Thema "Die Liebe der Querdenker:


Quellennachweis: https://www.facebook.com/Prof....


Darum fällt vielen Menschen folgende Einsicht eher schwer:

Jene Einsicht und Erkenntnis, dass unser neoliberal-kapitalistisches System längst weit aus der Balance gerissen ist und einen Zustand erreicht hat, den das I GING als

DES GROSSEN ÜBERGEWICHT

bezeichnet. Es ist sozusagen des Guten Zuviel, in diesem Fall ein Zuviel an auf materielle Ausbeutung fokussierte Aktivität. Das Urprinzip, also jenes Wandlungsprinzip, welches hinter den Dingen, Dynamiken und Phänomenen dieser Welt zwingend und unerbittlich agiert (die Dynamik von Yin und Yang), wird dafür sorgen, dass unser Hochgeschwindigkeitssystem in Kürze zusammenbrechen wird, um einen zwingend notwendigen Ausgleich zu schaffen, wenn wir es nicht schnellstens und kontrolliert herunterfahren und transformieren. Es wird unweigerlich so kommen, wenn wir diese Wandlungsdynamik nicht akzeptieren und nach ihr richten. Es ist möglicherweise lange schon fällig. In der Populärwelt der Medien heisst es bedeutungsschwer, es sei aus diesen und jenen Gründen 5 Minuten vor 12. Vielleicht hat die Uhr aber gerade 12 geschlagen. Davon geht unser universum nicht unter, die Erde wird nicht explodieren. Aber unser so sicher geglaubtes Gesellschaftssystem mag vor gewaltigen Veränderungen stehen . Veränderungen, welche die alltäglichen in die Kamera gelächelten Botschaften unserer PolitikerInnen als hehre hohle Worte an der Realität zerschellen lassen.



Im I GING steht zum Zustand des Grossen Übergewicht:
Das Zeichen stellt einen Balken dar, der innen dick und schwer, aber an den Enden zu schwach ist. Das ist kein Dauerzustand. Er muß verändert werden, vorübergehen, sonst droht Unheil.

Das Urteil

Des Großen Übergewicht. Der Firstbalken biegt sich durch.
Fördernd ist es, zu haben, wohin man gehe. Gelingen.

Das Große ist im Übergewicht. Die Belastung ist zu groß für die tragenden Kräfte. Der Firstbalken, auf dem das ganze Dach ruht, biegt sich durch, weil seine tragenden Enden zu schwach für die Last sind. Es ist eine Zeit und Lage, die außerordentlicher Maßregeln bedarf, um überwunden zu werden, weil sie selbst eine Ausnahmezeit ist. Darum muß man darauf bedacht sein, möglichst rasch einen Übergang zu finden, zu handeln.

Kurzum:
Man kann nicht ungestraft die Nacht zum Tag machen, das YANG zu lange dominieren lassen. Man kann auch nicht nur einatmen und das ausatmen zu kurz kommen lassen oder gar vergessen, um immer mehr und mehr Luft im Körper zu haben und behalten zu wollen. Kein Konzern der Welt kann das, keine Bank kann das, kein Aktienmarkt kann das: Niemand kann das. Stets wird aus Sicht des fehlgeleiteten Systems irgendwie, ggf. aus heiterem Himmel oder disruptiv erscheinend der Gegenpol, die Gegendynamik in die hochtourig laufende Maschine eindringen und selbige zum Zeitpunkt X, wenn es nicht mehr anders geht, gar zerstören. Genau das meinte Leonard Cohen in seinem Lied THE FUTURE:

There'll be the breaking of the ancient
Western code
Your private life will suddenly explode (ooh, ooh)
Things are going to slide, slide in all directions
Won't be nothing
Nothing you can measure anymore
The blizzard, the blizzard of the world
Has crossed the threshold
And it's overturned
The order of the soul



Das haben wir nun in aller Kürze verstanden?
Gut. Kommen wir nun zur Corona-Pandemie....

Nach allem, was wir seit Jahrzehnten wissen, werden Virus-Pandemien garantiert vorkommen und immer häufiger erscheinen, weil

a) der Lebensraum der Tierwelt immer kleiner und jener der menschlichen Kulturräume immer größer wird,
b) der Stress auf beiden Seiten des gemeinschaftlichen Biotops stark ansteigt,
c) der Missbrauch der Tiere im Rahmen von Massentierhaltung zu Reaktionen des Hintergrundprozesses, also des DAO führen muss,
d) die hohe Mobilität jebne Viren ruckzuck um die Welt verteilt, bevor sie überhaupt entdeckt werden
.

Und nun versuchen wir doch einfach einmal, diese Dynamik aus Sicht des DAO, jenes Urprinzips zu interpretieren, ausgehend vom Befund, in einem Zustand des Grossen Übergewichts zu leben.


Das System in jenem Zustand ist extrem überlastet und zunehmend labil, kleinste Störungen können es schwer irritieren oder regelrecht umwerfen. Deswegen werden disruptive Ereignisse mit jedem Tag des immer weiter zunehmenden Übergewichts aktiven materiell ausbeutenden Tuns dramatischer in der Wirkung. Typischerweise ist der Fokus des MainStreams auf die Dynamik des Status Quo gerichtet. In unserem Falle wird mit Hochgeschwindigkeit die Natur ausgebeutet, fossile Stoffe verbrannt, es wird rasant konsumiert, gereist, gelebt, geliebt, man lebt am Limit, ohne sich dessen bewusst zu sein, wenn diese Lebenshaltung zum Alltag geworden ist. Man lebt im Jetzt. Denn wer sich mit der Zukunft beschäftigen will, dem fallen ja sofort die Systemfehler auf. Der erkennt die Gefahr des Grossen Übergewichts. Man braucht nur genauer hinzuschauen:

Stressbezogene Erkrankungen nehmen explosiv zu. In Deutschland haben wir allein seit dem Jahre 2010 über 10 lange und hart erkämpfte Jahre der Gesundheitsspanne verspielt. Insofern eine Warnung vorweg: Viele Menschen in Deutschland sind nicht gesund, sind Risikopatienten. Ab einem Alter von 50 Lebensjahren steigt der Risikowert steil an, in anderen europäischen Ländern sieht es wenig anders aus, auch wenn Deutschland in der Tat besonders schlecht dasteht. 40% der Deutschen sind pi mal Daumen Risikopatienten!
Hast Du das gewusst?

Nur kurz der Hinweis, das die klassischen Kennzahlen der Gesundheit - Gesundheitsspanne und Lebensspanne - seit dem Jahr 2010 in Deutschland dramatisch auseinanderdriften. Inzwischen veröffentlicht das Robert Koch Institut die Zahlen gar nicht mehr (auf Weisung der Regierung). Man arbeitet mit neuen Kennzahlen (Qaly & Daly), welche das Drama im Land besser verschleiern. Anno 2016 warteten bereits auf jeden Deutschen statistisch bereits fast ein Vierteljahrhundert an Leid und Schmerz (Gesundheitsspanne: 56 Jahre, Lebensspanne: 80 Jahre). Der Wert dürfte deutlich zugunsten einer längeren Leidensspanne gestiegen sein. Mit solchen Werten steht Germany nicht allein da. Indes: Es geht auch anders. Schaue man wieder in die asiatischen Länder, beispielsweise nach Japan, wo die Gesundheitsspanne immer weiter und weiter ansteigt. Ökonomen kritisieren das bereits scharf, Du hast richtig gelesen: Sie kritisieren das, denn die Frage, welche sich ihnen stellt ist diese: Wohin zum Teufel mit den immer mehr herumlaufenden alten Menschen, dei immer weniger konsumieren und der Gemeinschaft auf der Tasche liegen? Was mögen wohl Ökonomen zu dem bevorzugten Versterben alter Menschen und damit Rentenempfängern durch die Pandemie sagen? Sie werden Milliarden sparen... Mich persönlich wundert es gar nicht, dass die ANSTALT (Claus von Wagner und Max Uthoff) vom 2.2.2021 so einfach darlegen konnte, dass der Schutz genau jener Gruppe von Bürgerinnen und Bürgern im Staat alles andere als optimal gelungen ist und dringend notwendige Schutzmaßnahmen eklatant verzögert worden sind. Da gibt es viel aufzuarbeiten.


Mehr dazu in meinem Artikel im komplementärmedizinischen Journal CO.med vom Oktober 2020, S. 54ff.


Egoismus ist eine Tugend geworden. Hochgeschwindigkeitsmobilität dazu.
Des Grossen Übergewicht findet auch in den Körpern der Menschen statt:
Zuviel Stress, zuviel Konsum.


Für Viren ist das eine traumhaft gute Zeit, denn sie können sich dadurch blitzschnell und effektiv um den ganzen Erdball verteilen. Damit werden lokal ausbrechende Epidemien zu Pandemien (weltweite Epidemien) und die VIren werden in der Zielkultur endemisch (sie bleiben dauerhaft dort). Warum? Weil sie dank unserer Hochmobilität erst auffallen, wenn sie bereits vielerorts da sind :-)

Dann werden Alarmglocken geläutet, Mediziner, Virologen rufen Alarm. Die Politik wird angesprochen und muss entscheiden. Zerstritten und vom Primat der egoistisch geprägten Hochgeschwindigkeitskultur geprägt, werden Entscheidungen zu lange hinausgezögert und damit zu spät getroffen, und dann meist nur als mittelprächtiger föderaler Kompromiss.

Das Virus ist der Gewinner in dieser Phase. Muss das so sein? Nein. Schauen wir in andere Länder:

In Vietnam, Neuseeland, Taiwan.... reagierte man beim Auftauchen von Sars-CoV-2 sofort:
Total-Lockdown, Menschen blieben zu Hause, Firmen wurden geschlossen, Grenzen dicht. Der Schutz der Gemeinschaft hatte und hat Priorität. Das ist hart, aber vergleichsweise schnell sind die Länder durch die Pandemiewelle hindurch. Man kann Fälle nachverfolgen, Menschen in Quarantäne schicken usw.


Was sagte das I GING noch?
Es ist eine Zeit und Lage, die außerordentlicher Maßregeln bedarf, um überwunden zu werden, weil sie selbst eine Ausnahmezeit ist. Darum muß man darauf bedacht sein, möglichst rasch einen Übergang zu finden, zu handeln. Und wehe man tut das nicht.

Wir schreiben nun den 10. Februar 2021 und schauen in die Worldometer-Liste: Das erste Jahr der Pandemie ist gelaufen.


Ein Land mit etwas weniger als 100.000.000 Bürgern hat nur 35 Corona-Todesfälle zu beklagen. Vietnam hat diese Hausaufgaben gemeistert, und wie sieht es in Germany aus?


Germany hat folgende Werte aufzuweisen: 83.947.762 Bürger und bald 66.000 Tote.


So geht es, ganz im Einklang mit dem I GING und ganz unausweichlich, wenn man seine Hausaufgaben nicht macht! Das sind katastrophale Zahlen und gemäß Dr. Melanie Brinkmann wären rund 30.000 Opfer mindestens zu vermeiden gewesen, wenn die Politik im Herbst nicht dermaßen gezaudert hätte und im Herbst den Lockdown 2 Wochen früher gestartet hätte. Das Verhängnis der exponentiellen Mathematik....
Da mag noch Übleres auf uns zukommen, wenn dort weiterhin getrickst und zu lasch gehandelt wird....



Aber schauen wir auf das Virus!

Es ist kaum davon auszugehen, wieder getreu dem I GING, dass Impfungen uns mal eben wieder zum Status Quo vor der Pandemie bringen werden. Die Mutationen werden uns einen Strich durch die Rechnung machen, wenn wir die Lektionen nicht lernen. Schon jetzt wissen wir, dass das Sars-CoV-2-Virus in der Lage ist, dem Immunsystem zu entkommen, sich mittels vom Menschenwirt entnommenen Membranen zu schützen und vor dem körpereigenen Immunsystem zu verstecken. Es perfektioniert sich.

Wir sollten unser Augenmerk darauf richten, dass es die Wirte, also wir Menschen, sind, die dem Virus dabei helfen zu mutieren, wenn wir es nicht entschlossen genug abwehren können. Und ja, das Virus trifft auf geschwächte Menschen in großer Zahl. Die Menschen in den Industrieländern sind nicht en gros gesund. Im Gegenteil, siehe oben.

Bis heute ist nicht wirklich geklärt, warum manche Menschen mit ihren Immunsystemen selbst fremde Viren, für welche KEINE ANTIKÖRPER vorhanden sind, schnell und konsequent abwehren, während andere Menschen mit ihren Immunsystemen bei gleicher Ausgangslage ins Leere laufen. Wenn jene dann noch schnell genug Antikörper bilden können, geht das Wettrennen gut aus. Geht dieser Prozess zu langsam, scheitert der Organismus.

Inzwischen gibt es Beobachtungen, dass direkt nach einer Corona-Impfung eine Corona-Erkrankung ausbricht. Diese Beobachtungen stammen aus Bergwerken in China und in Sibirien, deren Arbeit und damit auch die Arbeiter systemrelevant sind und darum früh mit mRNA-Impfstoffen geimpft wurden. Kurz darauf mussten ganze Gruben schließen. Es fehlt deswegen temporär an Nickel, dadurch verteuert sich der Stahl aktuell weltweit. Die Theorie ist Folgende: Die Arbeiter hatten Sars-CoV-2 bereits im Körper, hatten die erste Infektion, vermutlich durch die geringen Virenlast zum Zeitpunkt der Infektion abgewehrt. Das Virus hat sich indes im Körper verborgen, dem Verhalten des Eppstein-Barr-Virus vergleichbar. Das Immunsystem war eben nicht stark genug, die Viren zu vernichten. Durch die mRNA-Impfung wurde das Körpersystem nun auf die Viren scharf gemacht, und es hat selbige in den Körper-Depots erspäht und diese Depots angegriffen. Schon kamen die Viren aus ihren Verstecken hervor, und das Immunsystem selbst, an sich schon im Zuge der harten Arbeit unter Tage geschwächt, war durch die vorhergegangene Impfung weiter geschwächt. Es konnte den aufflammenden viralen Prozess nicht abwehren und es kam zu vollkommen unerwarteten Ausbrüchen.

Die Mutationen starten dank der zu hohen Mobilität im Herbst/Winter samt zügiger Verteilung nun eine Pandemie in der Pandemie. Im März wird in Deutschland die Britische Mutation das dominierende Virus sein, bekanntlich vielfach ansteckender. Das brasilianische Virus ist andererseits nicht vom Vektorimpfstoff von AstraZeneca zu beeindrucken.

Auch hier beisst sich die Katze bildhaft gesprochen in den Schwanz: Immer noch zu viel Mobilität, immer noch zuviel Fokus auf schnelles Hochfahren der Wirtschaft. Unkluges Verhalten, das - siehe oben - zu hohen Opferzahlen und zu langen wiederholten Lockdowns führt - und zu mehr und mehr Mutanten. Vor diesem Hintergrund erscheint dem Autor dieser Zeilen das widerholte Heruminsistieren des neuen CDU-Vorsitzenden Laschet - diesmal auf den Inzidenzwerten, die zur Ladenöffnung führen, vollkommen absurd und feinflich für Leib und Leben.

Zitat Laschet (CDU) vom 16.2.2021:
"Man kann nicht immer neue Grenzwerte erfinden, um zu verhindern, dass Leben wieder stattfindet“, sagte Laschet. „Wir können unser ganzes Leben nicht nur an Inzidenzwerten abmessen.“ Diese pseudo-verstehende populistische Wortwahl ist der Neusprech in der CDU, den auch sein Kollege Brinkhaus bestens beherrscht. Man kann, nein, man muss vor dieser Entwicklung dringend warnen. Diese laschen Insistierereien einiger Ministerpräsidenten haben laut Dr. Brinkmann besagte 30.000 Tote zusätzlich allein in Deutschland wegen einem nur um 2 Wochen verzögerten Lockdown im Herbst gefordert. Man kann nur hoffen, dass diese Poluitiker im Zuge einer kritischen Aufarbeitung vor Gericht gestellt und verurteilt werden.

Quelle: https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/corona-...

Vieles ist unerforscht, manches erforscht, aber wenig bekannt. Ein wichtiger Aufsatz trägt den Namen "Viral QUasispecies Evolution" und findet sich im Web inzwischen zum kostenfreien Download, beispielsweise hier:https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/...


Es bleibt gerade vor dem Hintergrund des I GING spannend, und es sieht nicht wirklich gut aus. Ein Augenöffner ist der Artikel mit dem Titel "Normal? Wohl kaum" vom stellvertretenden Chefredakteur der ZEIT in selbiger, Aushgabe vom 11.2.2021 auf Seite 2: Ich erlaube mir einige Sätze zu zitieren:

"Eine Gesellschaft, der es vielleicht ein wenig an Zuversicht und Fantasie mangelt, um sich eine Zukunft so recht vorzustellen, fixiert sich auf die Gegenwart. Und hofft, dass diese Gegenwart zwar variiert, im Kern aber fortdauert. (...) Jede Krise hat vor den Altar dieses Anspruchs zu treten und zu schwören, dass sie lösbar sei, ohne gegen die Großmacht der Gewohnheit aufbegehren zu wollen. Und wenn doch, dann nur vorübergehend, rasch vorübergehend, um genau zu sein."

Laschet ist, was diesen Trend angeht, ein trauriges Kapitel seiner Zeit. Und auch ich bin sicher, dass er nicht gut schläft aktuell, denn eingedenk aller wissenschaftlichen Inputs steht so einiges auf dem Spiel.

"Das aber ist es, womit sich die Spitzenpolitikerinnen in Deutschland und in der EU heimlich bis halböffentlich beschäftigen: Was sollen wir tun, wenn das Virus aggressiver, resistenter und tödlicher wird und sich schneller entwickelt, als wir mit Impfen und den Lockdowns hinterherkommen? Was sollen wir sagen, wenn unser Versprechen des Vorübergehenden endgültig zerstieben sollte, wenn es doch noch so kommt, wie man es sich von Anfang an hätte denken können: Das ist keine Pandemie wie sie die Menschheit immer mal wieder erlebt, sondern der Beginn einer pandemischen Phase, wie sie die Menschheit bisher noch nicht kannte."

Und leider folgen mehr als genug Menschen einem uralten Muster: Jenem, die Bedrohung zu verdrängen. Schön beschrieben im Spiegel Online vom 16.2.2021: https://www.spiegel.de/geschichte/corona-aids-und-...https://www.spiegel.de/geschichte/corona-aids-und-...

Der gesunde Dreiklang lautet hier:

Verdrängen - Annehmen mit allen Konsequenzen - Akzeptieren als neue Normalität
Massive Teile der Bevölkerung kommen über den Punkt des Verdrängens anscheinend nicht hinaus. Zu solchen Maßnahmen gehören natürlich auch Gedankenspiele a la Donald Trump: Wenn ich nicht teste, gibt es keine Corona-Fälle. Die verheerenden Folgen seines Pandemie-Missmanagements sind bekannt.

Das I GING sagt es uns so voraus, und es zeigt auch den Weg zu Lösung, den ich abschließend noch einmal zitiere:

Es ist eine Zeit und Lage,
die außerordentlicher Maßregeln bedarf, um überwunden zu werden, weil sie selbst eine Ausnahmezeit ist. Darum muß man darauf
bedacht sein, möglichst rasch einen Übergang zu finden, zu handeln.

Die Lösung lautet:
Innehalten und Entschleunigen und nicht zurückkehren zum Großen Übergewicht,
sonst ist uns der noch größere Crash sicher!

Und noch einmal füge ich hinzu:
Und wehe man tut das nicht.

Wenn Du Interesse am I GING hast, bringe ich es Dir gerne bei.

Ansonsten gilt vielleicht dieser Cartoon:



Bildquellen wie immer: Shutterstock, Wikipedia, eigenes Archiv

Gedanken zum neuen Jahr 2021


Guten Morgen Welt. Frohes neues Jahr!

Seien wir realistisch: Das erste Quartal dieses neuen Jahres wird eines, in dem wir extrem achtsam sein sollten, wenn wir unbeschadet an Leib und Seele und hoffentlich innerlich bereichert hindurch gelangen wollen. Keine Frage, es ist das Corona-Thema, welches uns vor harte 3-4 Monate stellen wird. Wie jeder Mensch weiss, der nur ein klein wenig von der Sache versteht, sind diese Monate nun eine ungünstige Kombi aus erhöhter Infektionslage und dem direkten Übergang von der zweiten zur dritten Infektionswelle. Die Impfungen werden nur ganz langsam greifen, es wird Monate dauern, bis wir in der Gesamtheit Effekte sehen werden. Dafür bekommen wir es mit den immer ungeduldiger werdenden und teilweise nicht nur hochagressiven sondern auch hochgradig unvernünftig handelnden "Konsum-Fickomaten" zu tun, zu welchen sich bald jene hinzu gesellen, die geimpft sind und die meinen, nun müsse aber sofort "etwas gehen"...

Wir werden über Vollpfosten von Kultusministerien staunen, die GEGEN BESSERES WISSEN sofort und überhaupt alle Schulen und Kitas wieder öffnen wollen.


Wir werden Minister zu ertragen haben, die jeden erdenklichen Trick nutzen, um den Willen der Konsumindustrie umzusetzen - ohne Rücksicht auf Verluste. Sie bedienen sich des Suchtverhaltens jener zu Konsum-Fickomaten mutierten Mitmenschen, um Meinung zu machen und Stimmen zu gewinnen. Dies besonders deswegen, weil diese Vollpfosten nicht begreifen, dass beim Abwehren einer Pandemie stets und immer und ausschließlich nur das zeitnahe engagierte Vorgehen nützt und nicht etwa das möglichst zeitlich kurz bemessene Herumeiern. Der Schaden bei Strategien wie der unsrigen ist ungleich höher. Wären die Entscheider nicht solche Vollpfosten sondern lernbereit und hätten die Kollegen aus Ostasien konsultiert und deren Rat befolgt... wir wären längst hindurch...

Aber es ist wie es ist. Wir können den Zug nicht aufhalten, nicht umleiten. Wir müssen hindurch, und wir werden hindurch kommen, wenn wir achtsam und umsichtig handeln. Es gibt nicht mehr dazu zu sagen. Und der angerichtete Schaden wird wirtschaftlich wie menschlich immens sein. Viel größer als notwendig. Wir können es leider nicht ändern.

Einige werden reich an der Krise und durch die Krise. Ugur Sahin und Kollegin (Biontech) sind nun Milliardäre. Hey Ugur, jetzt ist es an der Zeit zu handeln. Viel zu wenige Kollegen des Reichtums geben Energie in den Kreislauf zurück. Dein schwedischer Milliardärskollege Johan Eliash hat 160.000 qm Regenwald gekauft, UM IHN FÜR UNS ALLE ZU ERHALTEN. Ugur, mach das Ding. Du bist am Zuge.


Zugleich fällt immer mehr Menschen, und weitaus mehr Menschen als es der etablierten Politik lieb ist, auf, wie fürchterlich KRANK unser als neoliberal-kapitalistisch bezeichnetes Macht-, Schalt- und Waltsystem ist. Wie es nahezu jeden Bereich unseres Lebens durchmonetarisiert hat, berechnet hat, als Wert beurteilt und Menschen, Herzlichkeiten und Schicksale hinter eiskalten Zahlen versinken lässt. Für mich war der Tiefpunkt die vollkommen desolate Einlassung des CDU-Politikers Friedrich Merz, der sich gegen eine Aufnahme von Flüchtlingen in Winternot ausspricht:

https://www.tagesschau.de/inla...

Unmenschlichkeit ist tatsächlich eine Form von Geisteskrankheit im Sinne eines pathogenen Empathieverlustes. Die Empathierate in den Industrielän dern befindet sich definitiv im freien Fall.

Trotz intensiver Talkrunden, die uns vorgeben, was wir zu denken haben bzw. was wir denken sollen, fällt es immer mehr Menschen wie Schuppen von den Augen. Am deutlichsten zu sehen in der Schweiz (leider, seufz), welche ihren knallharten und eiskalten Bereicherungskurs für wenige Elitemenschen aus aller Welt, die sich in die Schweiz verzogen haben, mit intensivster instinktbezogener Konsumbespaßung tarnen. Nun droht der Konsum-Tarnvorhang zu zerbrechen, da der Konsum eingeschränkt werden muss. Etwas, was um Himmels Willen zu vermeiden ist. Nirgendwo in Europa zeigt diese neoliberal-kapitalistische Strömung solch eine eiskalte, eisenharte Fratze wie in der Schweiz, wo trotz lautester Warnungen aller Wissenschaftler und der Task-Force viel zu wenig getan wird, um die Bürger vor Covid19 zu schützen. Stattdessen holen sie sich noch gierig 10.000 möglicherweise mit einer Covid-Mutation infizierte Briten zum Skifahren ins Land, welche dann auch teilweise noch der Quarantäne entkommen können und einfach verschwinden bzw. untertauchen. Ich glaube, dass kein Land im weiten europäischen Umfeld sich epidemiologisch dermaßen dämlich und skrupellos aufgestellt hat wie die Schweiz. Der Imageverlust ist grandios, aber es wird die Eliten dort nicht interessieren. Man hat ja Sommaruga mit ihrem wirklich herzlichen Charme wichtige Pressetermine eröffnen lassen. Das wirkte immer. Aaaber: Schaut euch jetzt genau ihr Gesicht an, es wird immer gequälter. Natürlich weiss sie genau um die Zusammenhänge. Sie versucht VERBAL Zuversicht zu verbreiten und vorsichtig zu warnen. Ihr Gesicht zeigt auch: Sie weiss mehr, und sie hat ANGST. Aber wie auch immer: Gnadenlos wird der Kurs durchgedrückt: Elite-Interessen und Kapital gehen eben vor Menschenwohl. Die Toten sind der Preis für unser Wohlstandssystem titelte eine Schweizer Postille. Und genau deswegen steht die Schweiz so weit oben in der Liste der von Covid19 betroffenen Länder, ein steinreiches Land, das sich nun mit jedem Tag schonungsloser selbst enttarnt.

Die vorsätzlich weithin zerbrochenen Kommunikationskanäle zwischen Wissenschaft und Politik werden uns weiter beschäftigen. Die kapitalistische Politik ist im Sinne ihrer Elite-Auftraggeber dazu verdammt die wissenschaftlichen Warnmeldungen (Klima, Ökologie, Pandemie) umzulenken, zu zerreden oder gar wie es in der Schweiz sogar von Berset formulioert wurde, ggf. zu ignorieren.

Es liegt an der immer noch großen Zahl vernünftiger und empathischer Menschen hier umzudenken und neue Wege zu gehen und diese konsequent zu bahnen und fortzusetzen. Und das wird natürlich geschehen. Das ist der disruptive Effekt der Pandemie, und es wird garantiert NICHT die letzte sein. Das geht erst grad langsam los...

Es obliegt uns, die im wissenschaftlichen Umfeld arbeiten, neue Wege zu suchen, wie man öffentliche Meinungsarbeit machen kann. Die Auftritte von Drosten, seinem US-Kollegen Fauci und auch jene von dem SPD-Politiker Karl Lauterbach finde ich hier beachtenswert. Auch Merkels Ansprachen sind weltweit mit großer Anerkennung aufgenommen worden. Merkel am Ende ihrer Laufbahn entwickelt Empathie, die wenige ihr zugetraut haben.

Es wird also ein Jahr voller großer Herausforderungen. Auf die Lösungen zu schauen, dabei das Warnen und Sensibilisieren nicht zu vergessen und trotzdem nicht entmutigen sondern Mut machen und ehrliche stimmige Wege aufzuzeigen, auch wenn die wirtschaftlichen Einflüsse und Zwangswerkzeuge alles tun werden, um ehrliche Meinungen zu brechen oder zum Schweigen zu bringen, das wird unsere Aufgabe sein. Und so lange ich atme, werde ich in dieser Sache unterwegs sein, das ist so sicher wie die täglich aufgehende Sonne.

Bleiben wir alle achtsam, umsichtig. Meiden wir die Konsum-Fickomaten. Meiden wir die brandgefährlichen Jünger des neoliberalen Kapitalismus. Übernehmen wir mehr Verantwortung.Ach ja....Und Trump wird natürlich alles versuchen, um Biden zu verhindern, bis zur allerlallerallerletzten Option... Meine aus den USA zurückgekehrten Freunde sind alarmierter denn je, ich hänge mich da nicht hinein. Who knows, was da noch geschehen wird... SIe hatten noch einen interessanten Denkanstoß: Dass Biden Kamala Harris aufgestellt hat, habe zwei Gründe: a) Frauen als Wähler aktivieren, b) eine Lebensversicherung, denn wenn man ihn erschießt, bekommen die USA eine farbige Präsidentin. Das wäre der größte Albtraum der Konservativen. Huuuh, so habe ich das noch gar nicht gesehen...Fokussierung auf das Wesentliche heisst das Motto mehr denn je...

Tönnies, Corona und Co.


Das Wort zum Sonntag ist diesmal kurz:

Wenn wir einen Funken Verstand haben, werden alle diese Schlachthöfe wie Tönnies geschlossen. Wir werden in den nächsten Tagen Artikel zum Thema lesen können, die so fürchterlich sind, wie sich ein gesunder Mensch es nicht einmal in den Albträumen ausmalen kann. Wir werden diesen Bildern und Zusammenhängen kaum entgehen können.

Dazu dann eine menschliche Infrastruktur des Grauens, von verschimmelten Zimmern IM GRÜNEN HAUS für Akkordarbeiter/innen bis hin zur Prostitution ausgemergelter Rumäninnen im Parkdeck, die schwanger werdend und gebärend ihre gerade eben geborenen Babies aussetzen, um sofort weiterzuarbeiten.

Wir werden lesen von Frauen, die ausgemergelt in Krankenhäuser kommen und anscheinend von Vorgesetzten unter Drohungen weg vom Kranknebett wieder zur Arbeit gezwungen werden.

Und wir können die Produkte verweigern und dafür sorgen, dass verantwortliche Politiker in die Wüste gejagt werden.

Ich persönlich habe mir "Schlachthof" immer unschön vorgestellt, natürlich, bin ja nicht blöd, aber die Infrastruktur dazu ist meines Erachtens ein Verbrechen nicht nur gegen Tier sondern auch gegen Menschen, und das in einem Ausmaß, das ich mir in meinem Hirn definitiv NICHT habe vorstellen können. Es ist das pure Grauen.

Der Name #Rheda allein dürfte auf Jahrzehnte beschädigt sein und in den Geschichtsbüchern der Zukunft verewigt werden - Rheda, wo das Grauen zu Hause ist und Gestalt angenommen hat, und dank Corona kam das Grauen ans Tageslicht.

Der einzige vernünftige Weg ist konsequenter Konsum-Boykott und gnadenloses ins Licht zerren der gesamten Verantwortlichen BIS HIN ZU Laschet... und deren Verurteilung. Das sit sicher ein schöner Traumn, denn die Macht des Geldes wird viele der Dinge hinter den Kulissen "intern regeln".

Den eigenen Frieden durch stimmige Entscheidungen finden bedeutet für mich: So hart es für einen Moment sein mag: Weg von Fleisch aus solchen Schlacht- und den dazugehörigen Zuchtverhältnissen.

Sofort!
Dauerhaft!

Namasté!

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