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Über Tricksen und Täuschen


Die Organisation Abgeordnetenwatch,

zu erreichen über die Website abgeordnetenwatch.de stellt erneut fest, dass es nahezu unmöglich ist, Licht in das im Hintergrund operierende Netzwerk von Industrie, Lobby und Politik zu bringen. Wen wundert das wirklich? Wohl kaum einen, denn es gibt viel zu viel Unschönes und extrem Peinliches zu verbergen. Es handelt sich um ein Selbstbedienungssystem ohne Rücksicht auf Verluste. Wem wollte man da reinen Wein einschenken?
Zugleich: Es wird immer mühsamer, hier durchzublicken. Fakt ist:


Hier wird bereits seit Jahrzehnten mit immer perfideren Methoden vorsätzlich getrickst und getäuscht.

Hier werden massive Gelder bewegt. Hier werden für die Kommunikation mit der sogenannten Bevölkerung Marionetten oder leicht beeinflusbare Menschen in Leitpositionen gehieft, um im Sinne der Eliten zu wirken. Dies ist natürlich nicht nur in Deutschland so, nein, dies ist eine der Grunddynamiken im sogenannten neoliberalen Kapitalismus. Nun könnten wir uns entspannt zurücklegen, wenn nicht die Handlungen vieler Industriebereiche dermaßen nicht-innovativ, dermaßen nicht-nachhaltig und dermaßen nicht-klimaverträglich wäre.

Da wir seit Jahren als Side-Effekt solchen gängelnden Handelns eine wachsende und inzwischen massive Innovationsflaute haben und da sich die Industrie daran gewöhnt hat, durch finanzielles Engagement dem Tricksen und Täuschen den Weg zu ebnen, etwas, war vor Allem im Bereich der fossilen Brennstoffe mit jedem Tag peinlicher wird und nun mit der neuen Politik Bidens erst recht zur traurigen Lachnummer verkommt, ist diese Tendenz ganz und gar beunruhigend. Wir werden mit absoluter Sicherheit global den Anschluss gegen die innovativen Staaten Asiens verlieren, aber das nur ganz nebenbei.

Noch schlimmer:
Auch die Forschung wird zunehmend deformiert, da mit Beginn der Regierung Kohl zu Anfang der 80er Jahre den Universitäten massiv Gelder gekürzt wurden, um jene zu zwingen, Aufträge aus der Industrie anzunehmen. Und die Industrie zahlt eben nur für das, was ihnen sinnvoll erscheint. Die Eliten planen seit Jahr und Tag ihre Belange, fühlen sich als die Drahtzieher der Welt, obgleich mit jedem Tag deutlicher wird, dass der neoliberale Kapitalismus, wie er aktuell praktiziert wird, eine totale Katastrophe für die Welt als Ganzes ist.


Inzwischen hat sich eine ganze Generation anscheinend an diese Spielarten gewöhnt. Man ist es gewohnt, im Hintergrund zu planen (Bilderberger, Mont-Pellerin-Society, Wirtschaftstreffen in Davos, um nur 3 Beispiele zu nennen), man hieft angesichts der immer prekäreren Lage immer problematischere Charaktere in die Politik, Marionetten oder machtgierige, oft im Kern faschistisch tickende Menschen, welche vor Jahrzehnten bereits im Buch "Der betörende Glanz der Dummheit" von Esther Vilar bestens beschrieben worden sind. PR-Agenturen versuchen mittels immer perfiderer Framings die Menschen im Konsum-Hamsterrad zu halten, und das Wunderbare: Talk-Shows definieren jene Themen, zwischen denen das auf die Diskussion von Gegensätzen gerichtete Denken stattfinden soll. Das mag alles elegant gedacht sein, aber es hat einen massiven Denkfehler: Es sind nur mentale Gebilde, weitgehend geprägt von einem katastrophalen Egoismus, der vor Allem dann deutlich wird, wenn man die Folgen solcher Handlungen in einen globalen und ökologischen Kontext stellt, weitgehend losgelöst von der Welt, wie sie sich de facto darbietet. Nur weil 1000 mächtige Menschen behaupten, dass etwas so ist, muss es noch lange nicht so sein. Vielmehr gilt:


Kurzum:
Es gibt also die REALE WELT DES UNIVERSUMS, es gibt die von den Eliten verordnete SICHTWEISE AUF DAS UNIVERSUM, es gibt natürlich auch das regulative biochemische Tiefensystem aller lebendigen Systeme, welches nicht mit irgendeiner Fake-Sichtweise korreliert und über Intuition zu uns sprechen kann. Das ist allen Strategen der Eliten natürlich bekannt:

Damit da mit jedem Tag weniger "anbrennt", sucht die Elite die Masse nahezu rund um die Uhr auf der instinktiven Ebene zu bespaßen, mit Sex- und Konsumwünschen abzufüllen, ganz im Sinne der eigenen Agenda:


OHNE RÜCKSICHT AUF KOLLATERALSCHÄDEN,
OHNE RÜCKSICHT AUF VERLUSTE,
OHNE RÜCKSICHT AUF NACHHALTIGKEIT, UMWELT, ÖKOLOGIE UND KLIMA,
MIT ZUNEHMENDEN ANSTRENGUNGEN, DIE MASSE ZU KONTROLLIEREN.


Und jeder Mensch, der stringent wahrnimmt und mit der Materie wirklich Vertraute weiss, dass dieser von der Elite aufgegleiste Konsum-Hochgeschwindigkeitszug innert weniger Jahrzehnte in den Abgrund fahren wird. Die soziale Ungleichheit, die damit einhergeht, ist natürlich pervers, wäre aber grundsätzlich in kürzester Zeit zun ändern, es müsste nur seitens der Elite entschieden werden. Der Abgrund erwächst vor Allem aus den ökologischen Dimensionen und aus der Ideenlosigkeit, die dieser Art zu wirtschaften inhärent ist.


Sollten diese Fakten den Eliten keine Warnung sein?

Grundsätzlich ja. Ist dem aber so? Nein, denn da sie ihr DENKEN als absolut bewerten kommen sie zu ganz anderen Schlüssen wie: Es gibt einfach zu viele Menschen, 500 Millionen sind mehr als genug. Wenn es zu warm klimatechnisch wird, dann erzeugen wir eine Nebelschicht in der höheren Atmosphäre, welche die Sonneneinstrahlung reduziert. Im Klartext: Sie wissen nicht ein, sie wissen nicht aus. Im Spiegel vom Mai 2015 gab es einen unglaublich tief blickenden Artikel zur Innovationskrise von RWE. Wer ihn gelesen hat, hat die Dynamik des Dramas vor Augen. Sie können nur noch "weiter so"....


Dramen mit einem real existierenden Hintergrund

Das alles erscheint dem gesund wahrnehmenden Menschen vollkommen absurd. Aber es hat seine erklärbare Genese: Sie besteht aus transgenerationalen Traumas und einer ganz bestimmten Evolution des neuronalen Systems im Menschen. Wer das nicht versteht und wer da nicht die Werkzeuge ansetzt, der wird nicht weiterkommen. Da liegt unsere wirkliche Herausforderung, wenn wir die Absicht haben für die Biosphäre als Ganzes und nicht für eine weithin verpeilte Elite zu denken und zu handeln. Just das werden wir uns Stück für Stück genauer anschauen. Das ist extrem sinnvoll, denn es gilt immer noch, und um so besser, wenn es die Eliten NICHT interessiert, da sie an diesem Zusammenhang zwingend scheitern werden...


Zukunftstaugliche Manager

wissen genau, dass die Zeiger auf kurz nach Zwölf stehen, auch für das Wirtschaften der besonders konservativ denkenden, ideenlosen Elite. Aber wo das Kapital ist, ist die Macht, und genau DA liegt das Problem, und es ist eine Change-Resistance dahinter, die sich ein normal Sterblicher, der auch ganz nebenbei weiss, dass "das letzte Hemd keine Taschen" hat und dass die eigenen Kinder und Enkelkinder eine lebenswerte Zukunft vorfinden sollten, kaum vorstellen kann. Ja, es ist durch und durch irrational. Aber eben: Einige Elite-Angehörige haben die Lage begriffen. Selbst ein Larry Fink (BlackRock) versucht die FInanzströme weg von den fossilen Technologien hin zu grüner Energie zu lenken - keine einfache Sache. Und die Klimaforschung sagt uns, dass die Zeit absolut drängt.

Die Problem-Eliten versuchen einerseits ihre Irrationalität zur eigenen Normalität zu erklären. Zugleich sind sie zunehmend verunsichert, und im Zustand der Verunsicherung steigt wiederum ihre Change-Resistance. Diese aber gilt es zu überwinden, oder... es gibt eine Katastrophe.

Die Elite hat - rücksichtslos wie sie agiert - eine Doppelstrategie etabliert: Zum einen versucht sie durch gezielten Geldentzug die Schlüsselwissenschaften an der Fortsetzung der Forschung zu hindern, welche den kurzsichtigen Interessen der eigenen Standpunkte entgegenläuft. Zum anderen baut sie Pseudo-Experten auf oder kauft Wissenschaftler, die bereit sind, gegen Geld oder in Folge realer Erpressung die Faktenlage zu ihren Gunsten zu verdrehen. Selten ist dies so deutlich geworden wie im Zuge der Sars-CoV-2-Pandemie. Die Folgen für die westlichen Inustrieländer sind aktuell immer weiter wachsende Sterbezahlen, ausgedehnte, teure Lockdowns.

Jeder Tag, den dieser Irrsinn weiterläuft, stärkt jene Länder in Asien, die konsequent gehandelt haben und deren Wirtschaft nun munter wächst. Die westlichen Eliten versuchen nun durch Handelsembargos, Zölle usw. die Flutung der eigenen Märkte zu verhindern. Mehr fällt ihnen wieder nicht ein. Es ist, ja genau, einfach arm und erbärmlich. Und ein ganzes Zeitalter, das Zeitalter des Westens, scheint dem Ende zuzugehen. Das sind Tendenzen, die weitest reichende Folgen für uns alle haben.

Also sollten wir uns diese Umstände anschauen, den großen Zusammenhang verstehen, nach Lösungen suchen und selbige finden.


Der ROTE FADEN zwischen Naturwissenschaft und Religion


Der Nobelpreisträger Ilya Prigogine

konnte bereits vor 50 Jahren naturwissenschaftlich nachweisen, dass lebendige Prozesse sich GEGEN den zweiten Hauptsatz der Thermodynamik verhalten: Sie streben nämlich NICHT immer mehr zur Unordnung. Nein, sie können sich über den Zeitraum ihrer Lebenszeit durch Aufnahme von Energie und Information aus der Umwelt zu Zuständen höherer Ordnung organisieren UND selbst erhalten. Diese Eigenschaften sind geradezu die neue Definition von Lebendigem: Lebendig ist, was sich selbst zu temporären Zuständen höherer Ordnung organisieren und erhalten kann.

Klingt das abstrakt?
Wer das nicht versteht, der mache ein Experiment, am Einfachsten in Gedanken: Er stellt eine lebendige Person mit der Körpertemperatur von etwa 37 Grad sowie einen Eimer mit etwa 37 Grad warmem Wasser in einen auf NULL Grad gekühlten Raum und schließe die Tür. Nach einer halben Stunde öffne man die Tür und messe die Temperatur der lebendigen Person und des Wassers im Eimer: Während die lebendige Person die Körpertemperatur hat erhalten können, ist das Wasser im Eimer massiv abgekühlt und geht gegen NULL Grad. Die Person ist ein lebendiges System, der Eimer mit dem Wasser ist es nicht.

Prigogine untersuchte diese Vorgänge genauer,
und er hat erkannt, dass jedes lebendige System aus einer sogenannten Singularität entspringt (einem unendlich kleinen Punkt sozusagen). Es wächst und organisiert sich dann in der existenziellen Zeit (d.h. dieser Vorgang ist unumkehrbar). Es erreicht den sogenannten LimitCycle, den Moment größter Ausdehnung. Es organisiert ab dann seinen eigenen Abbau. Es fällt schließlich in die Singularität zurück und geht in die Auflösung.

Beispiel:
Ein Mensch wird gezeugt, wächst heran, erreicht den Punkt größter Ausdehnung, altert, verstirbt und löst sich auf.


Die Beweise für diese Behauptungen liegen strikt logisch und mathematisch vor. Sie sind auch in komplexen chemischen Verläufen aufgezeigt worden. Dafür gab es unter Anderem den Nobelpreis für Chemie.

In späteren Lebensjahren diskutierte Prigogine oft und lange mit Otto Pöggeler, seines Zeichens Professor für Philosophie an der Universität Bochum. Sie thematisierten, dass hinter all den Singularitäten und Lebensprozessen notwendigerweise und mathematisch erkennbar eine uns nicht greifbare, darum transzendente grundsätzlichere all das steuernde Quelle allen Seins angenommen werden muss. Da laufen nicht einfach irgendwelche lebendigen Prozesse irgendwie ab, nein, dahinter muss NOTWENDIGERWEISE eine Art All-Bewusstsein mit dem totalen Masterplan agieren, welches eindeutig und mathematisch formulierbar JENSEITS von Zeit und Raum existiert.

Prigogine nannte selbige die "Ursprüngliche primäre kosmologische Singularität" oder auch verkürzt die "Ursprüngliche kosmologische Singularität". Pöggeler behielt den Begriff "Gott" bei. Im Diskurs erkannten beide, dass es sich jeweils um Wortgebilde handelt, die genau den gleichen Urgrund adressieren und kongruent zu Begriffen wie dem "Dao" im chinesischen Kulturkontext, dem Begriff des Weltengeistes usw. sind.

Die ursprüngliche kosmologische Singularität oder Gott ist für uns nicht erkennbar, dieses Phänomen verliert sich in der Transzendenz, weswegen sich auch kein vernünftiges Lebewesen ein Bild davon machen kann oder machen sollte.

Die ursprüngliche kosmologische Singularität oder Gott ist in allem, was lebt immanent, das heisst sie durchdringt alles Lebendige, ermöglicht es überhaupt, steuert es, bringt es hervor und nimmt es wieder auf. Die Naturwissenschaft, insbesondere die Physik und deren Meta-Sprache, die Mathematik, zeigen dies klipp und klar auf. Bis zum heutigen Tag, denken wir an Arbeiten der Physiker Bohm, Jansch oder Penrose, ist diese Perspektive ein klarer naturwissenschaftlicher Fakt.

Spannend ist nun, dass der hochwissenschaftliche Diskurs zwischen Prigogine und Pöggeler eine Brücke zwischen der Naturwissenschaft und der Philosophie bildete, der auch wieder die Religion ins Boot hinein geholt hat. Was seit der Zeit der Aufklärung für Jahrhunderte getrennt gewesen ist, begann sich nun wieder miteinander stimmig zu verbinden.



Wer das einmal begriffen hat, versteht selbst mit naturwissenschaftlichem Vokabular bewehrt jedes religiöse und spirituelle System. Auch Gebete wie das Vater Unser werden klar verständlich als fruchtbares Zwiegespräch zwischen dem denkenden lebendigen Menschen und der ihn hervorbringenden und steuernden Urquelle. Leichter wird dieses Verständnis, wenn man jenes Gebet aus der aramäischen Sprache heraus neu vorab ergründet und durchdringt. Dann fällt es einem wie Schuppen von den Augen.

Bei allen Gebeten und spirituellen Anrufungen handelt es sich um Lösungsversuche einer inneren Spaltung, die dadurch entstanden ist, dass sich das Gehirn mit allen Nervenbahnen vor Tausenden von Jahren zum Befehlshaber über den lebendigen Organismus aufgeschwungen hat. Dieser Vorgang wurde trefflich in Robert Duponts und Achim Peters Theorie des "Selfish Brain" beschrieben und hat seinen überlebenskritischen Grund in dem Vorteil gehabt, auf diese Weise dank der Möglichkeiten des abstrahierenden Denkens besser in einer zunehmend lebensfeindlichen Welt mit massiven Ernährungsengpässen zu überleben. Bestens geschildert in der SAHARASIA-Theorie von James DeMeo.


Das evolutionäre Vorgehen hat sich auf der niederen Ebene des körperlichen Überlebens bewährt, auch wenn das Gehirn tagein, tagaus über 60% unserer Lebensenergie verbraucht. Der Preis dafür ist nicht nur im Energieverbrauch eklatant hoch. Hier liegt zugleich der Ursprung der Jahrtausende währenden inneren Spaltung unserer Persönlichkeiten, der Ursprung für Egoismen, Krieg und (Umwelt-)Zerstörung. All das gründet im Verlust der Anbindung des Gehirns mit seinem Nervensystem an die Urquelle und dem Hochhalten des egoistischen Lebensprinzips.

Ich denke, also bin ich!
Ich bin und da sind Andere!
Ich denke an mich selbst und an mein Überleben!


Während unser regulatives Tiefensystem aus Bindegewebe, Zellplasma, Blut und Lymphe usw. um diesen Zusammenhang der Verbindung mit der es steuernden Ursprünglichen kosmologischen Singularität in jeder Sekunde weiss und weiss, dass es Ausdruck desselben ist und sich dessen auf seine Weise bewusst ist, empfindet sich das Gehirn und damit das denkende Wesen als von jener Urquelle abgeschnitten und losgelöst. Das Urvertrauen in die Welt als solche geht verlustig. Das Gehirn hat indes durch die Jahrtausende eine Sprachwurzel behalten und erhalten:

ALL

ALL-EINS

ALLAH

ALL-ELUJAH

Es ist aber nicht mehr länger all-eins mit der Quelle verbunden sondern empfindet sich nun als all-ein. Nicht mehr all-one sondern a-lone. Minimale Wortänderung, aber ein himmelweiter Unterschied: Die Tür zum Paradies war soeben irreversibel zugeschlagen. Sie wird geschlossen bleiben, so lange unser Nervensystem die alleinige Hoheit über die Deutung der lebendigen Welt hat.

Es gilt: Nicht mehr all-one sondern a-lone. Ein fehler Buchstabe nur, aber ein gigantischer Unterschied.

Und es sucht den Weg zurück zur Quelle. Das ist der wirkliche tiefe Sinn von "Religion".

My Sweet Lord!
I really wanna see you!
But it takes so long my Lord!

(George Harrison)

Gebete sind Versuche und Strategien des Nervensystems, sich mit der im denkenden Tagesbewusstsein unerreichbaren Urquelle des Seins zu verbinden. Das ist die ganze Geschichte. Und Obacht: Wer es versteht, richtig zu beten, der steht in lebendigem bewussten Kontakt mit der Ursprünglichen kosmologischen Singularität, der hat wahrhaftig Großes erreicht.

Eine solche Verbindung kann - das wissen wir heute - nur existieren, wenn wir unsere Gehirnwellen massiv herunterfahren, nix Gamma, nix, Beta, nix Alpha sondern Theta und am Besten Delta. Darum gibt es so viele Strategien spiritueller Art, welche auf Meditation und Kontemplation gründen. In Gesellschaften mit einem hohen inneren Unruhe- und Aggressionspotenzial kann es sinnvoll sein, durch Hyperaktivität in einer ersten Stufe in die Stille zu gelangen - siehe zum Beispiel mit dem Verfahren der Dynamischen Meditation...

Man kann diese Zusammenhänge in der Tat auch vollkommen falsch verstehen:
Die total falsch verstandene Auslegung solchen kontemplativen Handelns im Zeitalter der Vereinzelung und des Massen-Konsums ist das sogenannte "Bestellen beim Universum", wie die deutsche Autorin Bärbel Mohr es vorgetragen hatte. Sie bezahlte bitter und extremst schmerzhaft mit ihrem Leben in noch jungen Jahren für diese falschen Strategien und die Falschaussagen. Christen würden sagen: Gott lässt sich nicht spotten. Gott kann man nicht zwingen. Man kann auch nichts bei Gott bestellen.

Prigogine hätte zugestimmt. Die Ursprüngliche kosmologische Singularität KAPPTE die Steuerung des lebendigen Systems Bärbel Mohr, da letztere sind vollkommen inkongruent zur Singularität positioniert hatte.

Diese Urquelle, ob wir sie nun Dao, Ursprüngliche kosmologische Singularität oder Gott nennen, bestimmt uns, ermöglicht uns überhaupt, wir sind lebendiger Ausdruck des Zusammenhanges, wir sind nur eine winzige Untermenge jenes transzendenten Zusammenhanges in der existenziellen Zeit. Weder können wir darum die Urquelle erkennen, noch können wir darüber bestimmen, was sie uns gibt. Fakt ist, dass wir uns bescheiden sollten:

Wir können uns als Schwingkreise begreifen, welche durch "Dao, durch die Ursprüngliche kosmologische Singularität oder Gott oder die Göttin, oder wie immer wir diese transzendente Qualität benennen, wie immer wir es zu nennen belieben, moduliert werden. Und das war es auch schon. Mehr ist gar nicht nötig.

Gesellschaften, die in Kongruenz zur Natur leben möchten, haben das zu respektieren.
Gesellschaften, die in Kongruenz zur Natur leben, respektieren das.

Grandfather, Great Mysterious One,
you have been always, and before you nothing has been. There is nothing to pray to but you.
The star nations all over the Universe are yours. And yours are the grasses of the earth.
Day in Day out You are the light of things. You are older than all weeds.
Older than all things on Earth.
Grandfather, all over the world the faces of living things are all alike. In
tenderness they have come above the ground. Look upon your children with
children in their arms, that they may face the winds
and walk the good road to the day of quiet.
Teach me to walk the soft earth, a relative to all that is!
Sweeten my heart and fill me with life.
Give me the strength to understand, and the eyes to see.
Help me for without you I am nothing.
Hetchetu aloh!
(Black Elk nach Aufzeichnungen von John G. Neihardt)


Diese Erkenntnisse kann man aus heiligen Schriften herausdestillieren, naturwissenschaftlich erkennen. Man kann sie auch in einem der Glanzpunkte menschlicher Sachbuchkunst lesen, welches diese erkennbaren Zusammenhänge aus naturwissenschaftlicher Sicht aufzeigt und bis in die politischen Systeme hinein wirken lässt und zeigt, was geschieht, wenn wir NICHT im Einklang, also nach den Vorgaben der Urquelle handeln:

Wenn wir NICHT im Einklang, also nach den Vorgaben der Urquelle handeln, verwandeln wir uns vom Schöpfer zum Zerstörer:

Wir schädigen die innere und äußere Ökologie und zerstören unser lebendiges Körpersystem, unsere Mitmenschen, die uns ausgeliefert sind, unsere Welt, weil wir falschen Idealen nachlaufen, von denen unser Gehirn glaubt, es seinen die Richtigen.
Und das kann tragisch enden, ganz tragisch sogar:
So mancher Mensch wird erst auf dem Sterbebett erkennen, dass das letzte Hemd keine Taschen hat. Apple-Gründer Steve Jobs kam zu eben solchen Einsichten am Ende seines Lebens...



Wer zu lange nicht im Einklang zu den Vorgaben der Ursprünglichen kosmologischen Singularität meint leben zu wollen oder zu müssen, der wird früher oder später von der Urquelle selbst, nenne sie wie Du es wünschst, abberufen. Sie löst die steuernde Verbindung. Das kann auch ganze Gesellschaften oder eine ganze Spezies betreffen. All das geschieht in der existenziellen Zeit. All das ist unumkehrbar ab einem gewissen Punkt ...

Kurz vor den Wieder-zurück-Fallen in die Singularität erkennt der Mensch wohl eindeutig den Zusammenhang, wenn er nicht durch schwere Schmerzmittel vernebelt ist, bestens literarisch beschrieben von Herrmann Hesse im Buch "Klein und Wagner" in der Szene von Kleins Suizid. Diese Szene wurde von Peter Michael Hamel musikalisch vertont und von Gert Westphal vorgelesen und beschert auch den Hinweis auf den an sich so einfachen Weg zur Erlösung:

Einverstanden sein mit dem uns gegebenen Zusammenhang. Das wars schon.
Und trotzdem erscheint es so ungemein kompliziert, wenn wir aus der Perspektive des Gehirns arbeiten...


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Notizen zum Status Quo, Teil 1

Weltberühmtes Foto von Joe Rosenthal

Stellen wir uns das vor:
Einige Menschen gelangen mit einem Schiff nach langer Reise über das Meer an eine fremde Küste. Sie steigen aus und betreten unbekanntes Land, das prachtvoll und fruchtbar vor ihnen liegt. Nach einer Weile nähern sich fremd aussehende dunkelhäutige Lebewesen, aus Sicht der Ankömmlinge, möglicherweise Menschen, möglicherweise feindlich gesinnt. Die Ankömmlinge erschießen diese Lebewesen und werfen die Leiber ins Meer. Sie beschließen dieses wunderbare Stück Erde in Besitz zu nehmen und stellen einen Fetzen Stoff an einem Stab auf, eine sogenannte Fahne. Sie teilen das Land auf und verkaufen Parzellen gegen Geld an andere Menschen, die dadurch Besitzer der Grundstücke werden und meinen etwas zu besitzen, weil sie es gekauft haben. Sie meinen nun etwas zu besitzen, das ihnen faktisch und genau besehen gar nicht gehören kann.

Aus der Vogelperspektive besehen:
Wer oder was gibt den ankommenden Menschen das Recht zu töten?
Wer oder was gibt den ankommenden Menschen das Recht, etwas in Besitz zu nehmen, was sie vorfinden?
Was muss geschehen, damit Menschen derartig vorgehen, respektive: Ist "der Mensch" einfach so?

Die moderne Wissenschaft hat einiges dazu beizutragen, der Stoff dazu könnte Monate an ganztägigen Vorlesungen füllen. Aber um eine ganz lange und komplexe Geschichte kurz zu machen:

  1. Ökologische Katastrophen bewirkten eine Umschaltung des Menschen vom grundsätzlich mütterrechtlich organisierten Verbund zum Vaterrechtlichen. In Zeiten lebensfeindlicher Knappheit in einst fruchtbaren Gebieten schwanden die nutzbaren Ressourcen. Das Überleben des Stammes, der Gruppe, der Lineage hing davon ab, ob jene Menschen in der Lage waren Freund von Feind zu unterscheiden und gefundene Ressourcen für sich zu gewinnen.
  2. Abstraktes Denken und dessen Codierung in bestimmten Sprachformen, der Bau von Waffen, das Entwickeln von Strategien zur Eroberung und Verteidigung wurden zur Überlebensfrage. Das Gehirn schwang sich in jenen lange vergangenen Zeiten zum Herrscher über das lebendige System Mensch auf.Die Wahrnehmungsweise der Menschen änderte sich drastisch. Dies wurde bereits bestens von Sokrates und Platon geschildert.

    https://www.youtube.com/watch?v=QFi8JUIwu2s


  3. Die Geschichte wird erzählt von den Überlebenden, von den Siegern jener Auseinandersetzungen. Die Wissenschaft findet rund um die Welt Hinweise archäologischer, ethnologischer, linguistischer und neurologischer Art, welche diese Entwicklungen belegen. Grundsätzliche Stichworte: Saharasia-Theorie, Selfish-Brain-Theorie.












  4. Die Wissenschaft kann ebenso zeigen, dass Menschen sich nicht grundsätzlich so verhalten sondern auch viel konstruktivere, empathischere und liebevollere Lebensformen entwickelt haben. Grundsätzliches Stichwort: Continuum-Concept nach Jean Liedloff.







  5. Über die vielfältigen Völkerwanderungen über die Jahrtausende breitete sich diese dergestalt konfigurierte Menschheit rund um die Erde aus. Friedfertigere Ethnien wurden mehr und mehr überrannt, ausgelöscht. Ganze Kultursysteme wurden ausgelöscht und versanken im Vergessen.


Wir müssen uns vor Augen halten, dass jene Geschichte, die wir gelernt haben, Stichworte Griechisches Reich, Römisches Reich, Kolonial- und Besiedlungsgeschichte direkter Ausdruck dieser über Jahrtausende stattfindenden Entwicklungen sind.Erobern, Ressourcen sichern, Krieg führen, Unterwerfen.

  1. Der sogenannte neoliberale Kapitalismus hat diese Kriegsführung geschickt von den Ländern der "Starken Nationen" in andere Teile der Welt verlagert.
  2. Bis vor etwa 150 Jahren konnten die Biotope die erzeugten globalen ökologischen Schäden noch abfangen. In Folge der immer schneller vonstatten gehenden Ressourcenausbeutung und -zerstörung gelangt dieses Verhalten nun an naturgegebene Grenzen. Mit jedem Jahr laufen wir schneller auf eine in Kürze (wir sprechen von Jahrzehnten) mit schnell ansteigender Wucht uns begegnende ökologische Katastrophe zu, welche insbesondere von klimatischen, epidemischen Ereignissen geprägt werden wird, vollkommen unabhängig davon, wer auf der Erde die Macht, die Weltherrschaft oder was auch immer errungen hat.
  3. Sollte an den Traumas, die hinter all diesen Entwicklungen arbeiten, nicht heilerisch gearbeitet werden können - und zwar im großen Stil - wird die Erde samt allem Lebendigen, also auch uns Menschen, in eine mindestens Jahrhunderte andauernde Phase der Katastrophen und Zerstörung einmünden müssen.
  4. Elitekreisen ist diese Entwicklung bekannt und bewusst. Sie wurde präzise erforscht (z.B. finanziert von der Bill Gates Stiftung) in In ihren Strategien heisst die probate Lösung: Reduzierung der menschlichen Population auf maximal 500 Millionen Menschen. Dazu müssten aktuell also 7 Milliarden Menschen entsorgt werden.

Unser über Tausende von Jahren herangewachsenes, auf unverarbeitenden Traumas gründendes Kultursystem, dessen modernster Sproß der sogenannten neoliberale Kapitalismus ist, fährt unsere Biosphäre gerade mit täglich wachsender Geschwindigkeit vor die Wand.

Gelingt es, das Steuer noch herumzureißen? Das Wissen dazu ist absolut bekannt.
Werden Hardliner die Vernichtung von Milliarden Menschen beschließen und zur Umsetzung übergehen?
Werden wir in klimatische und ökologische Katastrophen hineinschliddern, die von unserer Spezies über Jahrtausende ausgelöst worden sind?
Wird alles gerade noch soeben gut gehen? Nein, wird es nicht. Wir haben aktuell bereits über 80% der Arten auf dieser Erde ausgerottet, wozu wir keinerlei Recht hatten und haben. Wir missbrauchen tagein, tagaus nicht nur Flora und Fauna sondern auch Angehörige der eigenen Spezies. Nein, es kann nicht gut gehen, weil es schon lange schief geht.

Das Ergebnis wird sein?
Auch diese Geschichte werden die Überlebenden und die Wissenschaften der Überlebenden berichten, so es sie geben wird.

Fakt ist dies: Die Menschheit in einem kapitalistisch geprägten Kontext wird immer schwerer in "ein Boot" zu holen sein: Privateigentum und Konkurrenz sind tragende Momente der Marktwirtschaft. Sie senken die Bereitschaft zum Gemeinsinn signifikant. "Die ihren jeweiligen Sonderinteressen folgenden Individuen werden zu Punkten "im unüberschaubaren Geflecht lose gekoppelter und situativ sich wandelnder Netzwerke" (Richard Münch 1998, 373). Politik missrät dann zu einem  "Aushandlungsmarathon, bei dem eine unüberschaubare Zahl von Einzelinteressen miteinander im Kampf liegen" (ebd., 370f).


Im zweiten Teil werden wir uns anschauen, was jeder Mensch tun kann, um den längst überfälligen Umschwung zu manifestieren.

Everybody can make a difference!
(Greta Thunberg)


Humanity is the only family, and we believe the only way humanity will survive is if we care enough for each other.
(John McLaughlin)


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