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Über Spiritualität, Wissenschaft und Macht


In Folge eines massiven Machtmissbrauchs

der damaligen Katholischen Kirche in Bezug auf die Deutungshoheit der faktischen Welt und der Entstehung der Aufklärungszeit als Reaktion auf jenen Missbrauch kam es zu einer mehr als unglücklichen Spaltung der Sinnwelten von Spiritualität und Wissenschaft. Was genau betrachtet natürlich zusammengehört und Ausdruck der zwei Seiten ein und derselben Medaille ist, wurde mental auseinandergerissen und voneinander separiert. Damit ging in der nun boomenden - weil vom Joch der Gängelung und Unterdrückung befreiten Wissenschaft - die Anbindung an das sie selbst erst hervorbringende schöpferische Urprinzip nahezu verloren. Ebenso ging das Wissen um die sich selbst regulierenden Naturzusammenhänge verloren. Wichtige Arbeiten jener Wissenschaftler und Naturforscher, die vor diesen Aufklärungs-Bruch die Ganzheit noch in ihren Werken gesehen und zusammengehalten hatten, wurden zum Schweigen gebracht, vor der Aufklärung durch die Kirche. Nach der Aufklärung wurden sie als irrationale Mystiker verschrien. Kurzum: Entscheidendes Wissen ging verloren, und die beiden getrennt operierenden Seiten der Kirche und der Naturwissenschaft bildeten unheile Blüten in ihrem eigenen unvollständigen Mikrokosmos aus Modellen und Erklärungen.


Probates Folterwerkzeug der Kirche, um schreibwütigen Forschern die Finger zu brechen.

Es bedurfte erst der modernen Entwicklungen insbesondere in der Physik des 20. Jahrhunderts, um das Augenmerk darauf zu legen, dass aus den rein mechanisch und materiell orientierten Erklärungsmodellen die lebendige Welt ganz schnell bereits nicht mehr erklärt werden kann. So konnten dann durch interkulturellen Austausch von Quantenphysikern wie David Bohm, Nils Bohr, Werner Heisenberg mit Forschern und Gelehrten in Indien und in China erste Brücken wieder in Richtung Zusammenfügen der getrennten Dimensionen geschlagen werden. Diese Brücken waren auch notwendig, und schnell wird vergessen, dass ohne diesen befruchtenden Austausch die moderne Quantenphysik ebensowenig existieren würde wie das moderne Paradigma in der Medizin, welches besagt, dass die Biochemie durch die Physik gesteuert wird. Und tatsächlich trug dieser Austausch weitere tiefere Früchte:




Je tiefer wir ins Detail der Thematik zur Erklärung der lebendigen Welt einsteigen, desto mehr bedarf es eines mathematisch wie auch geistig notwendigen Urprinzips, und hier treffen sich die spirituellen und naturwissenschaftlichen Ansätze wieder., sowohl zwischen Ost und West als auch zwischen Kirche und Wissenschaft. Sie haben schlicht die gleiche Problematik zu lösen. Am deutlichsten geworden ist dies, und da komme ich auf mein Lieblingsthema, in den Arbeiten des Physikochemikers und Nobelpreisträgers Ilya Prigogine sowie in den zugegebenermaßen sehr schwer zu verstehenden Arbeiten des Physikers Burkhard Heim. Stets ist das gleiche Urprinzip hier gegeben, welches jede sprirituelle Lehre auch erfordert. Und Prigogine und Heim ist bis zu einem gewissen Grad die Mathematisierung gelungen, bevor sich das Urprinzip in der Transzendenz dem mathematischen Zugriff entzieht.

Letztlich sind es Begriffe, die sich unterscheiden:
Das altchinesische Konzept des DAO, der WELTENGEIST, das GÖTTLICHE, die URSPRÜNGLICHE PRIMÄRE KOSMOLOGISCHE SINGULARITÄT, das ALL, alle damit bezeichneten Phänomene adressieren den gleichen ZWINGEND NOTWENDIGEN WIRKUNGSZUSAMMENHANG hinter der uns vertrauten materiellen Welt. Um diesen Zusammenhang bspw. mathematisch zu ergründen, benötigen wir eine Mathematik der 12 Ebenen oder Dimensionen (wenn es mal nicht noch mehr Ebenen sind). Das ist harter Tobak für uns, die wir ja schon mit dem Verstehen der Zeit, also der vierten Dimension, massive Probleme haben.

Kurzum:
Wer wissenschaftlich stimmig arbeiten möchte, wer zu wirklich tiefen und faktisch wahren Einsichten in das Wesen des Lebendigen, in das Herz der DInge erhalten möchte, der ist aufgefordert, dieses Urprinzip selbst zu erkennen, dessen reales faktische Gegebensein zu akzeptieren. Nur dann kann die Wissenschaft im Ergebnis wahr sein. Jede Wissenschaftlerin und jeder Wissenschaftler sollte sich dessen gewahr sein. Wer diesen Zusammenhang ignoriert oder gar negiert, der kommt früher oder später aufs falsche Gleis und zu falschen Erkenntnissen. Eine seriöse wissenschaftliche Beschäftigung mit diesen Themenzusammenhängen ermöglichte Nobelpreisarbeiten, ermöglichte bahnbrechende wissenschaftliche Erkenntnisse und ist keinesfalls mit billiger Pseudo-Esoterik zu verwechseln. Die Schulwissenschaft benutzt solche Vergleiche gerne als Abwehrmittel gegen das Zusammenfügen der beiden, historisch getrennt wordenen Dimensionen. Im Falle seriöser Arbeiten ist der Verweis auf das "ESOTERISCHE" blanker Unsinn, der schnell argumentativ aus der Welt geschafft werden kann. Hier geht es eher um Fragen von Geld und Macht und der kapitalistischen Extraktion von Wert. Und diese Fragen drehen sich um Interessen der ungebremsten materiellen Ausbeutung unserer Welt. Das Zusammenfügen der zur Aufklärungszeit getrennten Dimensionen bedeutet nämlich vor Allem eines: Einen deutlichen Hinweis auf die Grenzen dieses Wachstums und auf die mit jedem Tag näher kommenden heftigen Verwerfungen, die wir durch Nicht-Beachten dieser Grenzen auslösen. Nicht Gott oder Teufel sind es, die uns diese Verwerfungen senden, wir sind es selbst mit der Summe unseres fehlgeleiteten Handelns. Und wir allein, jeder Mensch in sich und viele Menschen als Ganzes können dies ändern.



Gestern und Heute

Gestern
Schauen wir soziologisch zurück, so erkennen wir, dass die Kirche über Jahrhunderte aus ganz eigenen Interessen des Machterhalts die Wissenschaft unterdrückte und dabei über Leichen ging. Denken wir nur an Giordano Bruno.




Auch an anderer Stelle auf dem Globus wurde ähnlich drastisch verfahren, wenn den herrschenden Kreisen der Macht die Wissenschaft nicht willig war oder die Ergebnisse nicht ins Konzept passten.




Als Beispiel sei hier der als Astronom weltbekannt gewordene Jesuit Adam Schall von Bell genannt, eine Zeitgenosse Keplers, welcher zum kaiserlichen Hofastronom in China aufstieg und später im Zuge von Ränkeschmiden in den Zentren der kaiserlichen Macht in Ungnade gefallen war. Er wurde in der Folge der faktisch vollkommen haltlosen Unterstellungen zum Tode verurteilt durch ZERSTÜCKELUNG BEI VOLLEM BEWUSSTSEIN. Kurz vor der offiziellen Exekution gab es indes ein schweres Erdbeben, welches als göttliches Zeichen für Schalls Unschuld gewertet wurde. Schall wurde später übrigens vollständig rehabilitiert.


Heutzutage
Ein fantastisches ARTE-FEATURE bringt es auf den Punkt, ist die Lage nicht weniger gefährlich: Die Kirche wurde auf gewisse Weise in unseren Kreisen durch die "Wirtschaft" ersetzt. Sie hat vielfältigste Strategien entwickelt, um die Veröffentlichung von unliebsamen Daten der Wissenschaft zu verhindern, Wissenschaftler zu diskreditieren, der Lächerlichkeit preiszugeben oder eine klare Meinungsbildung auf Basis realer Fakten zu verhindern. Das Feature sollte jeder interessierte Mensch gesehen haben:



https://www.arte.tv/de/videos/091148-000-A/forschu...

Bilder: Archiv Christian Appelt, Wikipedia

Augen öffnende Einsichten innerhalb der Pandemie


Lao Tsu (auch Lao Tse oder Lau Dse genannt bzw. geschrieben)

Einstimmung

In diesem Blogeintrag möchte ich dazu einladen, eines der vergleichsweise sehr alten Weisheitssysteme der menschlichen Kultugeschichte auf die aktuellen Geschehnisse im Zuge der Corona-Pandemie anzuwenden und mehr über uns und das System, in dem wir leben, zu erfahren. Aktuell geht das besser denn je, weil die Krisenlage unseres gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Systems mit jedem Tag offenbarer wird. Legen wir los mit einer Standortbestimmung meiner Person.

Medizin-Ethnologen,

also meine Berufszunft, sehen gerne in einer Kultur sehr klar und deutlich Zusammenhänge, welche der normale Bürger und die normale Bürgerin nicht erkennen können, und das meine ich wertfrei. Ethnologen sind genau darauf geschult, hinter die Alltagsfassaden zu schauen. Und dann gibt es wiederum Menschen, die uns Ethnologen nachweisen, dass auch wir Kinder unserer Kultur sind und in der Regel nicht zu weit über den eigenen Tellerrand hinaus schauen können. Wenn wir das tun wollen, müssen wir einen noch erheblich weiter entwickelten Betrachtungsstandpunkt einnehmen und vor Allem aushalten können. Es gibt jene Menschen, die sich auf diesen Weg machen und diese Herausforderung meistern, und es gibt jene, die an ihr scheitern.

Das habe auch ich schnell erkannt und mich als Reflex lange mit dem altchinesischen Daoismus beschäftigt. Diese Philosophie, welche Leben als Ausdruck des Wandels beschreibt, ist weiser als manche hochentwickelte Wissenschaft und zugleich über 3.000 Jahre alt. Sie wurde dann vor rund 2.500 Jahren in China richtig populär und inspiriert Menschen bis zum heutigen Tag. Reihenweise haben Quantenphysiker und Naturwissenschaftler Inspiration in diesen Quellen sowie zudem in den alten Traditionen der indischen Kultur gesucht und gefunden: Was vor Tausenden von Jahren dort erdacht worden ist, hat über weite Strecken bis heute Gültigkeit. Ich habe immer einen Draht zum alten China gehabt und mich dort zu Hause gefühlt. Andere haben bevorzugt in den Upanishaden gelesen und / oder die Sprache Sanskrit erlernt. Wie auch immer: Die moderne Wissenschaft des Westens ist ohne diese historischen Quellen nicht ansatzweise vorstellbar. Weder Bohr, noch Heisenberg, noch Prigogine wären ohne diese Inspiration je zu ihren Ergebnissen gelangt.



Die Daoisten beschreiben lebendige Prozesse als ein Geschehen, in dem essentiell in der materiellen Welt zwei Grunddynamiken namens YIN und YANG zusammenwirken, das ausdehnende (Yang) und das zusammenziehende (Yin) Prinzip, das aktive (Yang) und passive (Yin) Prinzip usw. Beide bilden das lebendige Geschehen als Ausdruck ihres Wechselgeschehens ab und sind permanent von Natur aus miteinander verschränkt im beständigen Wandel. Ist das eine Prinzip am Maximum seiner Ausdehnung angekommen, taucht plötzlich der kleine Kreis des Gegenpols auf. Just von diesem Moment an, nimmt das dominierende Prinzip ab und das gegenläufige Prinzip zu. Eines ohne das Andere geht nicht. Dies genau zeigt das weltbekannte Symbolbild auf:



Der Mensch hat es mit seiner von dem sich permanent wandelnden Naturprozess ein gutes Stück entfernten Denken und Handeln geschafft, gegen dieses Naturprinzip zu arbeiten. Theorien zufolge seit dem Moment, als das Gehirn die Kontrolle über das lebendige System übernahm, was laut der Selfish Brain Theorie seit etwa 60.000 Jahren der Fall sein kann. Das klappt natürlich nur temporär, denn NICHTS, absolut NICHTS kann gegen diesen Zusammenhang des Wandels bestehen. Dieses Naturprinzip durchdringt alles und entzieht sich dem direkten Verstehen. Es verliert sich für uns in der Transzendenz und wirkt durch seine Immanenz in uns allen:

Es gibt darum beispielsweise keinen Lebensprozess, welcher auf Atmung angewiesen ist, in dem es nur Einatmen ohne Austamen gibt. Es gilt:

Kein Einatmen ohne Ausatmen, kein Austamen ohne Einatmen.

Man kann nicht beliebig viel Luft einatmen oder mit dem Atmen aufhören. Nur das stetige dynamische Pendeln des Atems im Spiel seiner Gegensätze ist mit dem Leben vereinbar. Alles andere führt zu Degeneration, und das Leben erlischt. Und das gilt für alles und jedes in unserer Welt.

Nichts ist ewig, alles im Wandel begriffen, und das Dao, das Urprinzip wird alles zerbrechen, das sich nicht wandeln will oder sich nicht wandeln kann oder darf.

Einseitiges, ewiges und gar exponentielles Wachstum ist vollkommen unmöglich, einseitige ewige Degeneration ist ebenfalls vollkommen unmöglich. Warum? Weil das hinter allem wirkende Prinzip immer über die Zeit einen Ausgleich anstreben wird. Noch einmal: Es gibt absolut keine andere Möglichkeit. Alles andere ist also nicht mit dem gesunden Leben vereinbar. Manchmal, vor Allem in Zeiten der Konfusion sind die richtigen Schritte schwer erkennbar...



Dieses wissend haben die alten Chinesen ein Weisheitsssystem erfunden und hochentwickelt, welches in der Lage ist, sowohl den momentanen Zustand eines Systems vor dem Hintergrund dieses Urprinzips zu beschreiben, als auch aufzuzeigen, wohin es sich als Nächstes bewegen wird beziehungsweise zu bewegen hat, um wieder in Kongruenz mit dem Urprinzip zu sein. Ich spreche vom I GING. Mittels dieses Weisheits-Systems entschieden die altchinesischen Kaiser über Krieg und Frieden, sprachen Recht usw. Die Idee dahinter ist bestechend: Nur wenn ein lebendiges System, das kann auch ein Staat oder eine Familie sein, im Einklang mit dem Wandlungsprinzip ist, wird es bestehen und seinen natürlichen Weg beschreiten können. Ansonsten wird es zerbrechen. Es wird durch Einflüsse unvorhergesehener Art von innen oder aussen, wie auch immer, angegriffen und zerstört oder erheblichst transformiert.


Wirkliche Stärke resultiert also aus Weisheit, aus der Weisheit des Wissens, wie man ein System, einen Staat, ein Unternehmen, eine Familie, eine Paarbeziehung im Einklang mit diesen lebendigen Wandlungsprinzipien halten kann. Was von Natur aus klar gegeben ist, muss durchweg für den modernen denkenden Menschen erst genau bestimmt werden, Das I GING ist auf Grund seiner ungeheuren Präzision bis heute aktuell und ist wie der Daoismus heutzutage Gegenstand modernster fortschrittlicher Managerseminare.



Und nun wird es spannend: Kommen wir damit zu unserer Kultur. Unsere aktuelle Kulturdynamik ist vollkommen überdreht, auf Hochgeschwindigkeits-Raubzug an den Ressourcen der Erde und der Menschen, Aktivität wird viel zu hoch bewertet, erzeugt nebenbei natürlich immer mehr Erschöpfung, Chronic Fatigue Syndrom, BurnOut usw. Das ist ja alles bekannt, nicht wahr?

Heutzutage wissen mit jedem Tag mehr Menschen, dass wir es hier mit einem gravierende Konsequenzen habenden Systemfehler zu tun haben. Unsere Kultur ist auf exponentiellem Wirtschaftswachstum aufgebaut. Leitmotive lauten: ICH, ICH, ICH, MEHR, MEHR, MEHR. Viele Menschen können sich gar nicht mehr in das stimmige Verhalten und Leben gemäß des Urprinzips einordnen, da sie diese Leitmotive zur alltäglichen Normalität erhoben haben. Konsum-Egoismus, und diesbezüglich alles immer weiter, besser, größer. Breaks sind da nicht willkommen. Bestens geschildert in diesem Cartoon des Künstlers Guido Kühn zum Thema "Die Liebe der Querdenker:


Quellennachweis: https://www.facebook.com/Prof....


Darum fällt vielen Menschen folgende Einsicht eher schwer:

Jene Einsicht und Erkenntnis, dass unser neoliberal-kapitalistisches System längst weit aus der Balance gerissen ist und einen Zustand erreicht hat, den das I GING als

DES GROSSEN ÜBERGEWICHT

bezeichnet. Es ist sozusagen des Guten Zuviel, in diesem Fall ein Zuviel an auf materielle Ausbeutung fokussierte Aktivität. Das Urprinzip, also jenes Wandlungsprinzip, welches hinter den Dingen, Dynamiken und Phänomenen dieser Welt zwingend und unerbittlich agiert (die Dynamik von Yin und Yang), wird dafür sorgen, dass unser Hochgeschwindigkeitssystem in Kürze zusammenbrechen wird, um einen zwingend notwendigen Ausgleich zu schaffen, wenn wir es nicht schnellstens und kontrolliert herunterfahren und transformieren. Es wird unweigerlich so kommen, wenn wir diese Wandlungsdynamik nicht akzeptieren und nach ihr richten. Es ist möglicherweise lange schon fällig. In der Populärwelt der Medien heisst es bedeutungsschwer, es sei aus diesen und jenen Gründen 5 Minuten vor 12. Vielleicht hat die Uhr aber gerade 12 geschlagen. Davon geht unser universum nicht unter, die Erde wird nicht explodieren. Aber unser so sicher geglaubtes Gesellschaftssystem mag vor gewaltigen Veränderungen stehen . Veränderungen, welche die alltäglichen in die Kamera gelächelten Botschaften unserer PolitikerInnen als hehre hohle Worte an der Realität zerschellen lassen.



Im I GING steht zum Zustand des Grossen Übergewicht:
Das Zeichen stellt einen Balken dar, der innen dick und schwer, aber an den Enden zu schwach ist. Das ist kein Dauerzustand. Er muß verändert werden, vorübergehen, sonst droht Unheil.

Das Urteil

Des Großen Übergewicht. Der Firstbalken biegt sich durch.
Fördernd ist es, zu haben, wohin man gehe. Gelingen.

Das Große ist im Übergewicht. Die Belastung ist zu groß für die tragenden Kräfte. Der Firstbalken, auf dem das ganze Dach ruht, biegt sich durch, weil seine tragenden Enden zu schwach für die Last sind. Es ist eine Zeit und Lage, die außerordentlicher Maßregeln bedarf, um überwunden zu werden, weil sie selbst eine Ausnahmezeit ist. Darum muß man darauf bedacht sein, möglichst rasch einen Übergang zu finden, zu handeln.

Kurzum:
Man kann nicht ungestraft die Nacht zum Tag machen, das YANG zu lange dominieren lassen. Man kann auch nicht nur einatmen und das ausatmen zu kurz kommen lassen oder gar vergessen, um immer mehr und mehr Luft im Körper zu haben und behalten zu wollen. Kein Konzern der Welt kann das, keine Bank kann das, kein Aktienmarkt kann das: Niemand kann das. Stets wird aus Sicht des fehlgeleiteten Systems irgendwie, ggf. aus heiterem Himmel oder disruptiv erscheinend der Gegenpol, die Gegendynamik in die hochtourig laufende Maschine eindringen und selbige zum Zeitpunkt X, wenn es nicht mehr anders geht, gar zerstören. Genau das meinte Leonard Cohen in seinem Lied THE FUTURE:

There'll be the breaking of the ancient
Western code
Your private life will suddenly explode (ooh, ooh)
Things are going to slide, slide in all directions
Won't be nothing
Nothing you can measure anymore
The blizzard, the blizzard of the world
Has crossed the threshold
And it's overturned
The order of the soul



Das haben wir nun in aller Kürze verstanden?
Gut. Kommen wir nun zur Corona-Pandemie....

Nach allem, was wir seit Jahrzehnten wissen, werden Virus-Pandemien garantiert vorkommen und immer häufiger erscheinen, weil

a) der Lebensraum der Tierwelt immer kleiner und jener der menschlichen Kulturräume immer größer wird,
b) der Stress auf beiden Seiten des gemeinschaftlichen Biotops stark ansteigt,
c) der Missbrauch der Tiere im Rahmen von Massentierhaltung zu Reaktionen des Hintergrundprozesses, also des DAO führen muss,
d) die hohe Mobilität jebne Viren ruckzuck um die Welt verteilt, bevor sie überhaupt entdeckt werden
.

Und nun versuchen wir doch einfach einmal, diese Dynamik aus Sicht des DAO, jenes Urprinzips zu interpretieren, ausgehend vom Befund, in einem Zustand des Grossen Übergewichts zu leben.


Das System in jenem Zustand ist extrem überlastet und zunehmend labil, kleinste Störungen können es schwer irritieren oder regelrecht umwerfen. Deswegen werden disruptive Ereignisse mit jedem Tag des immer weiter zunehmenden Übergewichts aktiven materiell ausbeutenden Tuns dramatischer in der Wirkung. Typischerweise ist der Fokus des MainStreams auf die Dynamik des Status Quo gerichtet. In unserem Falle wird mit Hochgeschwindigkeit die Natur ausgebeutet, fossile Stoffe verbrannt, es wird rasant konsumiert, gereist, gelebt, geliebt, man lebt am Limit, ohne sich dessen bewusst zu sein, wenn diese Lebenshaltung zum Alltag geworden ist. Man lebt im Jetzt. Denn wer sich mit der Zukunft beschäftigen will, dem fallen ja sofort die Systemfehler auf. Der erkennt die Gefahr des Grossen Übergewichts. Man braucht nur genauer hinzuschauen:

Stressbezogene Erkrankungen nehmen explosiv zu. In Deutschland haben wir allein seit dem Jahre 2010 über 10 lange und hart erkämpfte Jahre der Gesundheitsspanne verspielt. Insofern eine Warnung vorweg: Viele Menschen in Deutschland sind nicht gesund, sind Risikopatienten. Ab einem Alter von 50 Lebensjahren steigt der Risikowert steil an, in anderen europäischen Ländern sieht es wenig anders aus, auch wenn Deutschland in der Tat besonders schlecht dasteht. 40% der Deutschen sind pi mal Daumen Risikopatienten!
Hast Du das gewusst?

Nur kurz der Hinweis, das die klassischen Kennzahlen der Gesundheit - Gesundheitsspanne und Lebensspanne - seit dem Jahr 2010 in Deutschland dramatisch auseinanderdriften. Inzwischen veröffentlicht das Robert Koch Institut die Zahlen gar nicht mehr (auf Weisung der Regierung). Man arbeitet mit neuen Kennzahlen (Qaly & Daly), welche das Drama im Land besser verschleiern. Anno 2016 warteten bereits auf jeden Deutschen statistisch bereits fast ein Vierteljahrhundert an Leid und Schmerz (Gesundheitsspanne: 56 Jahre, Lebensspanne: 80 Jahre). Der Wert dürfte deutlich zugunsten einer längeren Leidensspanne gestiegen sein. Mit solchen Werten steht Germany nicht allein da. Indes: Es geht auch anders. Schaue man wieder in die asiatischen Länder, beispielsweise nach Japan, wo die Gesundheitsspanne immer weiter und weiter ansteigt. Ökonomen kritisieren das bereits scharf, Du hast richtig gelesen: Sie kritisieren das, denn die Frage, welche sich ihnen stellt ist diese: Wohin zum Teufel mit den immer mehr herumlaufenden alten Menschen, dei immer weniger konsumieren und der Gemeinschaft auf der Tasche liegen? Was mögen wohl Ökonomen zu dem bevorzugten Versterben alter Menschen und damit Rentenempfängern durch die Pandemie sagen? Sie werden Milliarden sparen... Mich persönlich wundert es gar nicht, dass die ANSTALT (Claus von Wagner und Max Uthoff) vom 2.2.2021 so einfach darlegen konnte, dass der Schutz genau jener Gruppe von Bürgerinnen und Bürgern im Staat alles andere als optimal gelungen ist und dringend notwendige Schutzmaßnahmen eklatant verzögert worden sind. Da gibt es viel aufzuarbeiten.


Mehr dazu in meinem Artikel im komplementärmedizinischen Journal CO.med vom Oktober 2020, S. 54ff.


Egoismus ist eine Tugend geworden. Hochgeschwindigkeitsmobilität dazu.
Des Grossen Übergewicht findet auch in den Körpern der Menschen statt:
Zuviel Stress, zuviel Konsum.


Für Viren ist das eine traumhaft gute Zeit, denn sie können sich dadurch blitzschnell und effektiv um den ganzen Erdball verteilen. Damit werden lokal ausbrechende Epidemien zu Pandemien (weltweite Epidemien) und die VIren werden in der Zielkultur endemisch (sie bleiben dauerhaft dort). Warum? Weil sie dank unserer Hochmobilität erst auffallen, wenn sie bereits vielerorts da sind :-)

Dann werden Alarmglocken geläutet, Mediziner, Virologen rufen Alarm. Die Politik wird angesprochen und muss entscheiden. Zerstritten und vom Primat der egoistisch geprägten Hochgeschwindigkeitskultur geprägt, werden Entscheidungen zu lange hinausgezögert und damit zu spät getroffen, und dann meist nur als mittelprächtiger föderaler Kompromiss.

Das Virus ist der Gewinner in dieser Phase. Muss das so sein? Nein. Schauen wir in andere Länder:

In Vietnam, Neuseeland, Taiwan.... reagierte man beim Auftauchen von Sars-CoV-2 sofort:
Total-Lockdown, Menschen blieben zu Hause, Firmen wurden geschlossen, Grenzen dicht. Der Schutz der Gemeinschaft hatte und hat Priorität. Das ist hart, aber vergleichsweise schnell sind die Länder durch die Pandemiewelle hindurch. Man kann Fälle nachverfolgen, Menschen in Quarantäne schicken usw.


Was sagte das I GING noch?
Es ist eine Zeit und Lage, die außerordentlicher Maßregeln bedarf, um überwunden zu werden, weil sie selbst eine Ausnahmezeit ist. Darum muß man darauf bedacht sein, möglichst rasch einen Übergang zu finden, zu handeln. Und wehe man tut das nicht.

Wir schreiben nun den 10. Februar 2021 und schauen in die Worldometer-Liste: Das erste Jahr der Pandemie ist gelaufen.


Ein Land mit etwas weniger als 100.000.000 Bürgern hat nur 35 Corona-Todesfälle zu beklagen. Vietnam hat diese Hausaufgaben gemeistert, und wie sieht es in Germany aus?


Germany hat folgende Werte aufzuweisen: 83.947.762 Bürger und bald 66.000 Tote.


So geht es, ganz im Einklang mit dem I GING und ganz unausweichlich, wenn man seine Hausaufgaben nicht macht! Das sind katastrophale Zahlen und gemäß Dr. Melanie Brinkmann wären rund 30.000 Opfer mindestens zu vermeiden gewesen, wenn die Politik im Herbst nicht dermaßen gezaudert hätte und im Herbst den Lockdown 2 Wochen früher gestartet hätte. Das Verhängnis der exponentiellen Mathematik....
Da mag noch Übleres auf uns zukommen, wenn dort weiterhin getrickst und zu lasch gehandelt wird....



Aber schauen wir auf das Virus!

Es ist kaum davon auszugehen, wieder getreu dem I GING, dass Impfungen uns mal eben wieder zum Status Quo vor der Pandemie bringen werden. Die Mutationen werden uns einen Strich durch die Rechnung machen, wenn wir die Lektionen nicht lernen. Schon jetzt wissen wir, dass das Sars-CoV-2-Virus in der Lage ist, dem Immunsystem zu entkommen, sich mittels vom Menschenwirt entnommenen Membranen zu schützen und vor dem körpereigenen Immunsystem zu verstecken. Es perfektioniert sich.

Wir sollten unser Augenmerk darauf richten, dass es die Wirte, also wir Menschen, sind, die dem Virus dabei helfen zu mutieren, wenn wir es nicht entschlossen genug abwehren können. Und ja, das Virus trifft auf geschwächte Menschen in großer Zahl. Die Menschen in den Industrieländern sind nicht en gros gesund. Im Gegenteil, siehe oben.

Bis heute ist nicht wirklich geklärt, warum manche Menschen mit ihren Immunsystemen selbst fremde Viren, für welche KEINE ANTIKÖRPER vorhanden sind, schnell und konsequent abwehren, während andere Menschen mit ihren Immunsystemen bei gleicher Ausgangslage ins Leere laufen. Wenn jene dann noch schnell genug Antikörper bilden können, geht das Wettrennen gut aus. Geht dieser Prozess zu langsam, scheitert der Organismus.

Inzwischen gibt es Beobachtungen, dass direkt nach einer Corona-Impfung eine Corona-Erkrankung ausbricht. Diese Beobachtungen stammen aus Bergwerken in China und in Sibirien, deren Arbeit und damit auch die Arbeiter systemrelevant sind und darum früh mit mRNA-Impfstoffen geimpft wurden. Kurz darauf mussten ganze Gruben schließen. Es fehlt deswegen temporär an Nickel, dadurch verteuert sich der Stahl aktuell weltweit. Die Theorie ist Folgende: Die Arbeiter hatten Sars-CoV-2 bereits im Körper, hatten die erste Infektion, vermutlich durch die geringen Virenlast zum Zeitpunkt der Infektion abgewehrt. Das Virus hat sich indes im Körper verborgen, dem Verhalten des Eppstein-Barr-Virus vergleichbar. Das Immunsystem war eben nicht stark genug, die Viren zu vernichten. Durch die mRNA-Impfung wurde das Körpersystem nun auf die Viren scharf gemacht, und es hat selbige in den Körper-Depots erspäht und diese Depots angegriffen. Schon kamen die Viren aus ihren Verstecken hervor, und das Immunsystem selbst, an sich schon im Zuge der harten Arbeit unter Tage geschwächt, war durch die vorhergegangene Impfung weiter geschwächt. Es konnte den aufflammenden viralen Prozess nicht abwehren und es kam zu vollkommen unerwarteten Ausbrüchen.

Die Mutationen starten dank der zu hohen Mobilität im Herbst/Winter samt zügiger Verteilung nun eine Pandemie in der Pandemie. Im März wird in Deutschland die Britische Mutation das dominierende Virus sein, bekanntlich vielfach ansteckender. Das brasilianische Virus ist andererseits nicht vom Vektorimpfstoff von AstraZeneca zu beeindrucken.

Auch hier beisst sich die Katze bildhaft gesprochen in den Schwanz: Immer noch zu viel Mobilität, immer noch zuviel Fokus auf schnelles Hochfahren der Wirtschaft. Unkluges Verhalten, das - siehe oben - zu hohen Opferzahlen und zu langen wiederholten Lockdowns führt - und zu mehr und mehr Mutanten. Vor diesem Hintergrund erscheint dem Autor dieser Zeilen das widerholte Heruminsistieren des neuen CDU-Vorsitzenden Laschet - diesmal auf den Inzidenzwerten, die zur Ladenöffnung führen, vollkommen absurd und feinflich für Leib und Leben.

Zitat Laschet (CDU) vom 16.2.2021:
"Man kann nicht immer neue Grenzwerte erfinden, um zu verhindern, dass Leben wieder stattfindet“, sagte Laschet. „Wir können unser ganzes Leben nicht nur an Inzidenzwerten abmessen.“ Diese pseudo-verstehende populistische Wortwahl ist der Neusprech in der CDU, den auch sein Kollege Brinkhaus bestens beherrscht. Man kann, nein, man muss vor dieser Entwicklung dringend warnen. Diese laschen Insistierereien einiger Ministerpräsidenten haben laut Dr. Brinkmann besagte 30.000 Tote zusätzlich allein in Deutschland wegen einem nur um 2 Wochen verzögerten Lockdown im Herbst gefordert. Man kann nur hoffen, dass diese Poluitiker im Zuge einer kritischen Aufarbeitung vor Gericht gestellt und verurteilt werden.

Quelle: https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/corona-...

Vieles ist unerforscht, manches erforscht, aber wenig bekannt. Ein wichtiger Aufsatz trägt den Namen "Viral QUasispecies Evolution" und findet sich im Web inzwischen zum kostenfreien Download, beispielsweise hier:https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/...


Es bleibt gerade vor dem Hintergrund des I GING spannend, und es sieht nicht wirklich gut aus. Ein Augenöffner ist der Artikel mit dem Titel "Normal? Wohl kaum" vom stellvertretenden Chefredakteur der ZEIT in selbiger, Aushgabe vom 11.2.2021 auf Seite 2: Ich erlaube mir einige Sätze zu zitieren:

"Eine Gesellschaft, der es vielleicht ein wenig an Zuversicht und Fantasie mangelt, um sich eine Zukunft so recht vorzustellen, fixiert sich auf die Gegenwart. Und hofft, dass diese Gegenwart zwar variiert, im Kern aber fortdauert. (...) Jede Krise hat vor den Altar dieses Anspruchs zu treten und zu schwören, dass sie lösbar sei, ohne gegen die Großmacht der Gewohnheit aufbegehren zu wollen. Und wenn doch, dann nur vorübergehend, rasch vorübergehend, um genau zu sein."

Laschet ist, was diesen Trend angeht, ein trauriges Kapitel seiner Zeit. Und auch ich bin sicher, dass er nicht gut schläft aktuell, denn eingedenk aller wissenschaftlichen Inputs steht so einiges auf dem Spiel.

"Das aber ist es, womit sich die Spitzenpolitikerinnen in Deutschland und in der EU heimlich bis halböffentlich beschäftigen: Was sollen wir tun, wenn das Virus aggressiver, resistenter und tödlicher wird und sich schneller entwickelt, als wir mit Impfen und den Lockdowns hinterherkommen? Was sollen wir sagen, wenn unser Versprechen des Vorübergehenden endgültig zerstieben sollte, wenn es doch noch so kommt, wie man es sich von Anfang an hätte denken können: Das ist keine Pandemie wie sie die Menschheit immer mal wieder erlebt, sondern der Beginn einer pandemischen Phase, wie sie die Menschheit bisher noch nicht kannte."

Und leider folgen mehr als genug Menschen einem uralten Muster: Jenem, die Bedrohung zu verdrängen. Schön beschrieben im Spiegel Online vom 16.2.2021: https://www.spiegel.de/geschichte/corona-aids-und-...https://www.spiegel.de/geschichte/corona-aids-und-...

Der gesunde Dreiklang lautet hier:

Verdrängen - Annehmen mit allen Konsequenzen - Akzeptieren als neue Normalität
Massive Teile der Bevölkerung kommen über den Punkt des Verdrängens anscheinend nicht hinaus. Zu solchen Maßnahmen gehören natürlich auch Gedankenspiele a la Donald Trump: Wenn ich nicht teste, gibt es keine Corona-Fälle. Die verheerenden Folgen seines Pandemie-Missmanagements sind bekannt.

Das I GING sagt es uns so voraus, und es zeigt auch den Weg zu Lösung, den ich abschließend noch einmal zitiere:

Es ist eine Zeit und Lage,
die außerordentlicher Maßregeln bedarf, um überwunden zu werden, weil sie selbst eine Ausnahmezeit ist. Darum muß man darauf
bedacht sein, möglichst rasch einen Übergang zu finden, zu handeln.

Die Lösung lautet:
Innehalten und Entschleunigen und nicht zurückkehren zum Großen Übergewicht,
sonst ist uns der noch größere Crash sicher!

Und noch einmal füge ich hinzu:
Und wehe man tut das nicht.

Wenn Du Interesse am I GING hast, bringe ich es Dir gerne bei.

Ansonsten gilt vielleicht dieser Cartoon:



Bildquellen wie immer: Shutterstock, Wikipedia, eigenes Archiv

Über Tricksen und Täuschen


Die Organisation Abgeordnetenwatch,

zu erreichen über die Website abgeordnetenwatch.de stellt erneut fest, dass es nahezu unmöglich ist, Licht in das im Hintergrund operierende Netzwerk von Industrie, Lobby und Politik zu bringen. Wen wundert das wirklich? Wohl kaum einen, denn es gibt viel zu viel Unschönes und extrem Peinliches zu verbergen. Es handelt sich um ein Selbstbedienungssystem ohne Rücksicht auf Verluste. Wem wollte man da reinen Wein einschenken?
Zugleich: Es wird immer mühsamer, hier durchzublicken. Fakt ist:


Hier wird bereits seit Jahrzehnten mit immer perfideren Methoden vorsätzlich getrickst und getäuscht.

Hier werden massive Gelder bewegt. Hier werden für die Kommunikation mit der sogenannten Bevölkerung Marionetten oder leicht beeinflusbare Menschen in Leitpositionen gehieft, um im Sinne der Eliten zu wirken. Dies ist natürlich nicht nur in Deutschland so, nein, dies ist eine der Grunddynamiken im sogenannten neoliberalen Kapitalismus. Nun könnten wir uns entspannt zurücklegen, wenn nicht die Handlungen vieler Industriebereiche dermaßen nicht-innovativ, dermaßen nicht-nachhaltig und dermaßen nicht-klimaverträglich wäre.

Da wir seit Jahren als Side-Effekt solchen gängelnden Handelns eine wachsende und inzwischen massive Innovationsflaute haben und da sich die Industrie daran gewöhnt hat, durch finanzielles Engagement dem Tricksen und Täuschen den Weg zu ebnen, etwas, war vor Allem im Bereich der fossilen Brennstoffe mit jedem Tag peinlicher wird und nun mit der neuen Politik Bidens erst recht zur traurigen Lachnummer verkommt, ist diese Tendenz ganz und gar beunruhigend. Wir werden mit absoluter Sicherheit global den Anschluss gegen die innovativen Staaten Asiens verlieren, aber das nur ganz nebenbei.

Noch schlimmer:
Auch die Forschung wird zunehmend deformiert, da mit Beginn der Regierung Kohl zu Anfang der 80er Jahre den Universitäten massiv Gelder gekürzt wurden, um jene zu zwingen, Aufträge aus der Industrie anzunehmen. Und die Industrie zahlt eben nur für das, was ihnen sinnvoll erscheint. Die Eliten planen seit Jahr und Tag ihre Belange, fühlen sich als die Drahtzieher der Welt, obgleich mit jedem Tag deutlicher wird, dass der neoliberale Kapitalismus, wie er aktuell praktiziert wird, eine totale Katastrophe für die Welt als Ganzes ist.


Inzwischen hat sich eine ganze Generation anscheinend an diese Spielarten gewöhnt. Man ist es gewohnt, im Hintergrund zu planen (Bilderberger, Mont-Pellerin-Society, Wirtschaftstreffen in Davos, um nur 3 Beispiele zu nennen), man hieft angesichts der immer prekäreren Lage immer problematischere Charaktere in die Politik, Marionetten oder machtgierige, oft im Kern faschistisch tickende Menschen, welche vor Jahrzehnten bereits im Buch "Der betörende Glanz der Dummheit" von Esther Vilar bestens beschrieben worden sind. PR-Agenturen versuchen mittels immer perfiderer Framings die Menschen im Konsum-Hamsterrad zu halten, und das Wunderbare: Talk-Shows definieren jene Themen, zwischen denen das auf die Diskussion von Gegensätzen gerichtete Denken stattfinden soll. Das mag alles elegant gedacht sein, aber es hat einen massiven Denkfehler: Es sind nur mentale Gebilde, weitgehend geprägt von einem katastrophalen Egoismus, der vor Allem dann deutlich wird, wenn man die Folgen solcher Handlungen in einen globalen und ökologischen Kontext stellt, weitgehend losgelöst von der Welt, wie sie sich de facto darbietet. Nur weil 1000 mächtige Menschen behaupten, dass etwas so ist, muss es noch lange nicht so sein. Vielmehr gilt:


Kurzum:
Es gibt also die REALE WELT DES UNIVERSUMS, es gibt die von den Eliten verordnete SICHTWEISE AUF DAS UNIVERSUM, es gibt natürlich auch das regulative biochemische Tiefensystem aller lebendigen Systeme, welches nicht mit irgendeiner Fake-Sichtweise korreliert und über Intuition zu uns sprechen kann. Das ist allen Strategen der Eliten natürlich bekannt:

Damit da mit jedem Tag weniger "anbrennt", sucht die Elite die Masse nahezu rund um die Uhr auf der instinktiven Ebene zu bespaßen, mit Sex- und Konsumwünschen abzufüllen, ganz im Sinne der eigenen Agenda:


OHNE RÜCKSICHT AUF KOLLATERALSCHÄDEN,
OHNE RÜCKSICHT AUF VERLUSTE,
OHNE RÜCKSICHT AUF NACHHALTIGKEIT, UMWELT, ÖKOLOGIE UND KLIMA,
MIT ZUNEHMENDEN ANSTRENGUNGEN, DIE MASSE ZU KONTROLLIEREN.


Und jeder Mensch, der stringent wahrnimmt und mit der Materie wirklich Vertraute weiss, dass dieser von der Elite aufgegleiste Konsum-Hochgeschwindigkeitszug innert weniger Jahrzehnte in den Abgrund fahren wird. Die soziale Ungleichheit, die damit einhergeht, ist natürlich pervers, wäre aber grundsätzlich in kürzester Zeit zun ändern, es müsste nur seitens der Elite entschieden werden. Der Abgrund erwächst vor Allem aus den ökologischen Dimensionen und aus der Ideenlosigkeit, die dieser Art zu wirtschaften inhärent ist.


Sollten diese Fakten den Eliten keine Warnung sein?

Grundsätzlich ja. Ist dem aber so? Nein, denn da sie ihr DENKEN als absolut bewerten kommen sie zu ganz anderen Schlüssen wie: Es gibt einfach zu viele Menschen, 500 Millionen sind mehr als genug. Wenn es zu warm klimatechnisch wird, dann erzeugen wir eine Nebelschicht in der höheren Atmosphäre, welche die Sonneneinstrahlung reduziert. Im Klartext: Sie wissen nicht ein, sie wissen nicht aus. Im Spiegel vom Mai 2015 gab es einen unglaublich tief blickenden Artikel zur Innovationskrise von RWE. Wer ihn gelesen hat, hat die Dynamik des Dramas vor Augen. Sie können nur noch "weiter so"....


Dramen mit einem real existierenden Hintergrund

Das alles erscheint dem gesund wahrnehmenden Menschen vollkommen absurd. Aber es hat seine erklärbare Genese: Sie besteht aus transgenerationalen Traumas und einer ganz bestimmten Evolution des neuronalen Systems im Menschen. Wer das nicht versteht und wer da nicht die Werkzeuge ansetzt, der wird nicht weiterkommen. Da liegt unsere wirkliche Herausforderung, wenn wir die Absicht haben für die Biosphäre als Ganzes und nicht für eine weithin verpeilte Elite zu denken und zu handeln. Just das werden wir uns Stück für Stück genauer anschauen. Das ist extrem sinnvoll, denn es gilt immer noch, und um so besser, wenn es die Eliten NICHT interessiert, da sie an diesem Zusammenhang zwingend scheitern werden...


Zukunftstaugliche Manager

wissen genau, dass die Zeiger auf kurz nach Zwölf stehen, auch für das Wirtschaften der besonders konservativ denkenden, ideenlosen Elite. Aber wo das Kapital ist, ist die Macht, und genau DA liegt das Problem, und es ist eine Change-Resistance dahinter, die sich ein normal Sterblicher, der auch ganz nebenbei weiss, dass "das letzte Hemd keine Taschen" hat und dass die eigenen Kinder und Enkelkinder eine lebenswerte Zukunft vorfinden sollten, kaum vorstellen kann. Ja, es ist durch und durch irrational. Aber eben: Einige Elite-Angehörige haben die Lage begriffen. Selbst ein Larry Fink (BlackRock) versucht die FInanzströme weg von den fossilen Technologien hin zu grüner Energie zu lenken - keine einfache Sache. Und die Klimaforschung sagt uns, dass die Zeit absolut drängt.

Die Problem-Eliten versuchen einerseits ihre Irrationalität zur eigenen Normalität zu erklären. Zugleich sind sie zunehmend verunsichert, und im Zustand der Verunsicherung steigt wiederum ihre Change-Resistance. Diese aber gilt es zu überwinden, oder... es gibt eine Katastrophe.

Die Elite hat - rücksichtslos wie sie agiert - eine Doppelstrategie etabliert: Zum einen versucht sie durch gezielten Geldentzug die Schlüsselwissenschaften an der Fortsetzung der Forschung zu hindern, welche den kurzsichtigen Interessen der eigenen Standpunkte entgegenläuft. Zum anderen baut sie Pseudo-Experten auf oder kauft Wissenschaftler, die bereit sind, gegen Geld oder in Folge realer Erpressung die Faktenlage zu ihren Gunsten zu verdrehen. Selten ist dies so deutlich geworden wie im Zuge der Sars-CoV-2-Pandemie. Die Folgen für die westlichen Inustrieländer sind aktuell immer weiter wachsende Sterbezahlen, ausgedehnte, teure Lockdowns.

Jeder Tag, den dieser Irrsinn weiterläuft, stärkt jene Länder in Asien, die konsequent gehandelt haben und deren Wirtschaft nun munter wächst. Die westlichen Eliten versuchen nun durch Handelsembargos, Zölle usw. die Flutung der eigenen Märkte zu verhindern. Mehr fällt ihnen wieder nicht ein. Es ist, ja genau, einfach arm und erbärmlich. Und ein ganzes Zeitalter, das Zeitalter des Westens, scheint dem Ende zuzugehen. Das sind Tendenzen, die weitest reichende Folgen für uns alle haben.

Also sollten wir uns diese Umstände anschauen, den großen Zusammenhang verstehen, nach Lösungen suchen und selbige finden.


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